Luftangriff auf Charkiw

mindestens drei tote Zivilisten

(10.04.2024) Im Ostukrainischen Gebiet Charkiw sind nach einem russischen Angriff mindestens drei Zivilisten getötet worden, zwei weitere wurden in Lypzi verletzt. Jens Stoltenberg, der NATO-Generalsekretär, drängt die Verbündeten zur Lieferung weiterer Luftabwehrsysteme.

Nach Kiewer Militärangaben, wurden bei den Luftangriffen auf die Ukraine in der nach auf Mittwoch mehrere Energieversorgungsanlagen beschädigt. In Odessa wurde demnach ein nicht näher beschriebenes Objekt der Stromversorgung getroffen. In Mykolajiw habe es einen Brand in einer Energieanlage gegeben. Wie fatal der Schaden sei, müsse man noch evaluieren. Die ukrainische Luftwaffe meldet insgesamt 17 russische Kampfdrohnen, iranischer Bauart, die an dem Angriff beteiligt gewesen seien. Davon sollen 14 abgeschossen worden sein.

Angriffe auf Stromversorgung

Seit zwei Jahren schon wehrt sich die Ukraine gegen eine russische Invasion. Die Luftangriffe der russischen Armee auf die ukrainische Stromversorgung hat sich seit März wieder gehäuft. Vor allem in der ostukrainischen Großstadt Charkiw bereiten die zerbombten Kraftwerke Probleme.

Stoltenberg plädiert am Mittwoch bei einem Auftritt mit dem finnischen Präsidenten, die Ukraine könne nicht länger warten, sie brauche sofort Luftabwehr, Munition und Hilfe. Er warnt auch vor einem russischen Vorrücken, Verzögerungen bei der Lieferung der Luftabwehrsysteme würden es russischen Raketen ermöglichen, mehr Ziele zu treffen.

(apa/mw)

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