Lufthansa-Streik: 50% Ausfälle

Salzburg stärker betroffen

(12.03.2026) Der zweitägige Streik beim deutschen Luftfahrtkonzern Lufthansa hat bereits am Donnerstag in der Früh begonnen und sorgt auch in Österreich für vereinzelte Flugausfälle. Besonders betroffen ist der Salzburger Flughafen, während sich die Auswirkungen am Flughafen Wien bislang in Grenzen halten.

14 Ausfälle in Salzburg

Insgesamt 14 Lufthansa-Verbindungen sollen am Donnerstag und Freitag am Salzburger Flughafen ausfallen. Am Donnerstag sind jeweils drei Ankünfte und drei Abflüge betroffen, am Freitag kommen jeweils vier weitere Hin- und Rückflüge hinzu.

Salzburgs Flughafensprecherin Susanne Buchebner betont die Bedeutung der Strecke für den Standort: „Das ist großteils eine Business-Strecke, wird aber auch natürlich für viele Weiterflüge in die ganze Welt genutzt – und ist grundsätzlich gut frequentiert.“ Die Verbindung nach Frankfurt gilt als wichtige Drehscheibe für internationale Weiterreisen, weshalb Ausfälle besonders Geschäftsreisende und Passagiere mit Anschlussflügen treffen können.

Kaum Auswirkungen auf Wien

Am Wiener Flughafen ist die Lage deutlich entspannter. Nach Angaben der Fluggesellschaft fällt lediglich ein Lufthansa-Flug von und nach Frankfurt am Donnerstagabend aus. Die zum Lufthansa-Konzern gehörende Austrian Airlines reagiert auf die Situation mit Anpassungen im Flugbetrieb. So werden auf einzelnen Strecken größere Flugzeuge eingesetzt, um mögliche Kapazitätsengpässe auszugleichen. Passagiere, deren Flüge betroffen sind, werden laut den Airlines direkt per E-Mail informiert.

600 Ausfälle zu erwarten

Zum Streik aufgerufen hat die deutsche Pilotengewerkschaft „Vereinigung Cockpit“. Sie hat mehr als 5.000 Pilotinnen und Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline zu einem 48-stündigen Streik aufgerufen. Der Gewerkschaft zufolge dürfte der Streik kleiner ausfallen als bei der vorherigen Aktion im Februar. Damals wurden rund 800 Flüge gestrichen, wobei die Kabinengewerkschaft Ufo ebenfalls beteiligt war.

Für die aktuelle Streikrunde rechnet Gewerkschaftschef Andreas Pinheiro mit etwa 300 Flugausfällen pro Tag, also insgesamt 600. An den Drehkreuzen München und Frankfurt sind die meisten Ausfälle zu erwarten. Die Muttergesellschaft der AUA versichert, dass an beiden Tagen mindestens die Hälfte der geplanten Flüge stattfinden kann, auf Langstrecken könnten es sogar 60 Prozent sein.

Streit um Gehälter und Pensionen

Im Zentrum des Konflikts stehen unterschiedliche Themen innerhalb des Konzerns. Bei der Regionaltochter Cityline geht es vor allem um höhere Gehälter, während bei der Kerngesellschaft und bei Lufthansa Cargo die betriebliche Altersvorsorge der Pilotinnen und Piloten im Fokus steht. Die Gewerkschaft erwartet in beiden Bereichen ein neues, verhandlungsfähiges Angebot. Die Lufthansa wiederum kritisierte den erneuten Arbeitskampf. Personalvorstand Michael Niggemann bezeichnete den Streik als unnötige Eskalation.

(apa/mk)

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