Mädchen ermordet Bub!

Fahndung nach 17-Jähriger!

(05.02.2026) Deutsche Ermittler suchen öffentlich nach einer 17-jährigen Schülerin aus Castrop-Rauxel. Sie steht im dringenden Verdacht, einen gleichaltrigen Jugendlichen heimtückisch getötet zu haben. Der 17-Jährige starb nach einem Stich in den Hals, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Die Jugendliche ist nicht in Gewahrsam, sondern seit Tagen verschwunden. Gegen sie liegt ein Haftbefehl wegen dringenden Mordverdachts vor.

Opfer starb trotz Rettungsmaßnahmen

Der 17-jährige Jugendliche wurde in der Nähe eines leer stehenden Hauses schwer verletzt und stark blutend entdeckt. Ein Autofahrer fand ihn und alarmierte die Rettungskräfte. Der Teenager verlor kurz darauf das Bewusstsein und starb trotz Reanimationsversuchen.

Festgenommen – und wieder freigelassen

Die 17-Jährige war nach der Tat zunächst von der Polizei vorläufig festgenommen worden. In den ersten Vernehmungen gab sie allerdings unterschiedliche Versionen ab.

Zuerst behauptete sie, auf dem Weg zur Fahrschule von hinten angegriffen worden zu sein und sich in Notwehr gegen eine Vergewaltigung gewehrt zu haben.

Später räumte sie ein, dass sie sich bewusst mit dem 17-Jährigen auf der Terrasse eines leer stehenden Hauses getroffen hatte. Sie habe ihn gekannt und bereits vorher Kontakt zu ihm gehabt.

Da diese zweite Version zunächst besser zur Spurenlage passte, wurde die Jugendliche vorerst entlassen.

Handy-Auswertung brachte die Wende

Erst Tage später ergab die umfangreiche Auswertung des Mobiltelefons der Jugendlichen laut Ermittlern Hinweise darauf, dass sie nicht in Notwehr gehandelt, sondern die Tat geplant und heimtückisch begangen haben könnte.

Daraufhin erließ das Amtsgericht Dortmund am 23. Jänner einen Haftbefehl wegen dringenden Mordverdachts.

Mordkommission stand vor der Tür

Als die Mordkommission rund neun Tage nach der Tat mit dem Haftbefehl an der Wohnadresse der Jugendlichen erschien, war sie bereits nicht mehr auffindbar.

Seitdem wird öffentlich nach der 17-Jährigen gefahndet.

Messer als mögliche Tatwaffe gefunden

Ein Messer wurde laut Staatsanwaltschaft in Tatortnähe auf einem Spielplatz entdeckt. Es gilt als mögliche Tatwaffe und wird derzeit kriminaltechnisch auf Spuren untersucht.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei veröffentlichte eine Personenbeschreibung und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Beschreibung (Polizei NRW):

  • weiblich
  • 17 Jahre
  • ca. 159 cm groß
  • braune Haare, braune Augen
  • schlanke Figur
  • spricht Russisch

Hinweise nimmt die Polizei Recklinghausen entgegen.

(fd)

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