Macht Swift den Unterschied?

US-Wahlen und Supporter

(13.02.2024) Ihre Unterstützung könnte das Zünglein an der Waage sein. Der Support von Superstar Taylor Swift könnte bei der US-Präsidentenwahl den Ausschlag zugunsten von Amtsinhaber Joe Biden geben. Swift habe eine "enorme Strahlkraft in Zielgruppen, die mit traditionellen Medien nicht erreicht werden könnten", sagte der US-Kampagnenexperte Yussi Pick im APA-Interview. "Wenn es nur um 40.000 Stimmen geht, macht das einen Unterschied", sagte er mit Blick auf den knappen Sieg des Republikaners Donald Trump bei der Wahl 2016.

Es handle sich nicht nur um eine Verschwörungstheorie oder ein Medienphänomen, betonte Pick. Die Sängerin habe mit ihrer Positionierung "einen Impact in der echten Welt", verwies er auf die Auswirkungen ihrer früheren Aufrufe zur Wählerregistrierung. Diese hätten nämlich jeweils zu einem "Spike" (Ausschlag) bei der Zahl der Registrierungen geführt.

Als weiteren Beleg für den Einfluss der Popsängerin auf die politische Stimmung wertete Pick die Tatsache, "dass ein rechter Mob sich sie vorgeknöpft hat" und die Verschwörungstheorie verbreite, das Endspiel der US-Football-Liga NFL ("Super Bowl") sei zugunsten des Teams ihres Freundes Trevor Kelce geschoben worden, damit in der Folge auch Amtsinhaber Biden die Wahl gewinnt. "Das ist absurd." Vielmehr müssten sich diese Anhänger Trumps fragen, "ob sie falsch abgebogen sind", wenn sie gegen einen der populärsten Spieler des US-Nationalsports American Football und eine der erfolgreichsten Sängerinnen des Landes hetzen.

Swift habe ihre Anfänge in der (eher konservativen) Country-Musik und sei sowohl unter Demokraten als auch Republikanern populär, betonte Pick. Die Gefahr eines Imageschadens für die Sängerin durch die Unterstützung Bidens sieht er als eher überschaubar an. Dass Swift auch Hardcore-Anhänger Trumps zum Überdenken ihrer Position bringen könnte, glaubt er nicht. "Da müssten schon andere Deradikalisierungsmaßnahmen greifen."

Wenn Bidens vermeintliche Top-Wahlhelferin Taylor Swift Anfang August für drei Konzerte nach Wien kommt, wird sie kaum Gedanken an die Präsidentenwahl verschwenden müssen. "Der Wahlkampf beginnt eigentlich erst im September", sagte Pick. Alles, woran man sich etwa aus dem Wahlkampf 2016 erinnere, etwa das Video mit den vulgären Trump-Äußerungen oder der Brief von FBI-Chef James Comey zu Clintons E-Mail-Affäre, sei nämlich danach passiert. "Genauso wird es auch diesmal sein. Es wird ein langes Jahr."

(fd/apa)

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