Mädchen (14) erstochen

Lebenslange Haft

(04.07.2023) Was muss sich in den Köpfen der Mädchen abgespielt haben, als sie urplötzlich Opfer eines Messerangriffs geworden sind? Man kann es sich nicht vorstellen. Im Fall des Messerangriffs auf zwei Schülerinnen in Illerkirchberg in Deutschland ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Ulm stellte heute die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Entlassung nahezu ausgeschlossen. Der 27-jährige Asylbewerber aus Eritrea hatte im Dezember zwei Mädchen auf ihrem Schulweg mit einem Messer angegriffen. Eine 14-Jährige starb, ihre 13 Jahre alte Freundin konnte fliehen.

Das Urteil erging wegen Mordes und versuchten Mordes mit gefährlicher Körperverletzung. Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung hatten eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Mann gefordert, Staatsanwaltschaft und Nebenklage zudem noch die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.

Der Staatsanwaltschaft zufolge wollte der Mann am Tag der Tat Reisedokumente für eine Eheschließung in Äthiopien beim Landratsamt des Alb-Donau-Kreises mit einem Messer erzwingen. Laut Anklage liefen die beiden Mädchen genau in dem Moment an dem Haus des Mannes vorbei, als dieser mit dem Messer auf die Straße kam. In der Annahme, dass die Schülerinnen das Messer gesehen hätten, habe er spontan beschlossen, sie zu töten. So habe er verhindern wollen, dass die Freundinnen die Polizei rufen und so seinen Plan durchkreuzen. Die Familien der beiden Schülerinnen hatten sich dem Verfahren als Nebenkläger angeschlossen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

(fd/apa)

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