Mama ertränkt Sohn?

Neues zum Drama von Kitzbühel

(03.03.2026) Nach der Tragödie in Kitzbühel steht nun die Todesursache des fünfjährigen Buben fest: Laut den aktuellen Befunden des Gerichtsmedizinischen Instituts Innsbruck starb das Kind durch Ertrinken. Die Ermittler gehen weiterhin von einem erweiterten Suizid aus. Die Leichen des Kindes und seiner 48-jährigen Mutter waren am 10. Februar 2026 in ihrer Wohnung in einer Wohnanlage in Kitzbühel entdeckt worden. Der Fall hatte landesweit Entsetzen ausgelöst.

Gerichtsmedizin: Tod durch Ertränken

„Als Ergebnis der nun vorliegenden Befunde der Gerichtsmedizin Innsbruck kann beim fünfjährigen Buben von einem Ertrinkungstod – Tod durch Ertränken – ausgegangen werden“, teilte das Landeskriminalamt Tirol am Dienstag mit. Die toxikologischen Untersuchungen verliefen unauffällig. Hinweise auf eine Vergiftung gebe es nicht. Unmittelbar nach der Obduktion waren keine sichtbaren Zeichen äußerer Gewalteinwirkung festgestellt worden. Erst die weiterführenden Untersuchungen brachten nun Klarheit.

Auch die 48-jährige Mutter wurde obduziert. Laut Ermittlern konnten bei ihr keine Hinweise auf Fremdeinwirkung festgestellt werden. Die Behörden gehen daher von einem Suizid aus. Schon kurz nach dem Fund der Leichen deuteten die Ermittlungen auf ein sogenanntes erweitertes Suizidgeschehen hin – also darauf, dass die Mutter zunächst ihr Kind und anschließend sich selbst tötete.

Alarm durch Bekannten

Entdeckt wurden Mutter und Sohn am Nachmittag des 10. Februar. Ein Bekannter hatte Alarm geschlagen, weil sich die Frau längere Zeit nicht gemeldet hatte. Nach einer Türöffnung durch Einsatzkräfte fanden Polizei und Rettung die beiden leblosen Körper in der Wohnung vor. Die Spurensicherung war rasch vor Ort, das Landeskriminalamt Tirol übernahm die Ermittlungen.

Motiv weiterhin unklar

Warum es zu der Tat kam, ist nach wie vor Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

„Hinsichtlich der Motivlage werden noch polizeiliche Ermittlungen geführt“, erklärte das LKA Tirol am Dienstag.

Die Tragödie hatte in der Gamsstadt und weit darüber hinaus große Betroffenheit ausgelöst. Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler sprach damals von „einer großen Tragödie, die uns sehr belastet“.

Die 48-Jährige war laut Stadtchef früher bei der Stadtverwaltung beschäftigt und sei „eine sehr hilfsbereite und fleißige Mitarbeiterin“ gewesen.

Tirol unter Schock – Anteilnahme groß

Der Fall sorgte im Februar österreichweit für Schlagzeilen. Zunächst war die Todesursache des Kindes unklar geblieben, da keine sichtbaren Verletzungen festgestellt worden waren. Erst die detaillierten gerichtsmedizinischen Untersuchungen bestätigten nun den Ertrinkungstod. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat und zum Hintergrund dauern an.

Hilfe im Krisenfall

Wenn du oder eine dir nahestehende Person sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindet oder von Suizidgedanken betroffen ist, wendet euch bitte an die Telefonseelsorge unter 142 (kostenlos, rund um die Uhr erreichbar).

(fd)

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