Mann (22) tot getreten!

Brutaler Mord in Wien!

(24.02.2026) Weil er im Mai 2025 in Wien-Favoriten einen ihm völlig unbekannten 27-Jährigen brutal attackierte und zu Tode trat, ist ein 22-Jähriger am Dienstag am Wiener Landesgericht zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden. Zusätzlich wurde er in ein forensisch-therapeutisches Zentrum (FTZ) eingewiesen. Der Schuldspruch wegen Mordes ist rechtskräftig.

„Aus Mordlust“ gehandelt

Für das Schwurgericht war die Höchststrafe alternativlos. „Für diese Tat kann es keine andere Strafe geben“, erklärte der vorsitzende Richter. Das Opfer sei qualvoll gestorben und habe keinerlei Chance zur Gegenwehr gehabt.

Der Angeklagte hatte den 27-Jährigen in der Nacht auf den 15. Mai 2025 in der Grenzackerstraße zunächst mit Faustschlägen niedergestreckt. Anschließend trat er ihm laut Anklage mindestens viermal mit voller Wucht gegen den Kopf – und filmte die Tat mit seinem Handy.

Opfer starb an schwerem Schädel-Hirn-Trauma

Laut gerichtsmedizinischem Gutachten erlitt das Opfer mehrere Brüche im Schädel- und Gesichtsbereich sowie ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Zum Zeitpunkt der Tritte dürfte der Mann bereits bewusstlos gewesen sein.

Der 27-Jährige hatte an einer Erkrankung gelitten, die mit Schlafstörungen einherging, und war deshalb nachts häufig spazieren.

Psychiater: „Völlig empathiebefreit“

Der psychiatrische Sachverständige attestierte dem Angeklagten eine schwere Persönlichkeitsstörung mit narzisstisch-sadistischen Zügen. Die Tat sei zwar „nicht erklärbar“, der 22-Jährige jedoch zurechnungsfähig. Er habe gezielt gegen ein „Zufallsopfer“ gehandelt und den Wunsch verspürt, „Gewalt über Leben und Tod“ auszuüben.

Auf Empfehlung des Gutachters ordnete das Gericht zusätzlich die Unterbringung im Maßnahmenvollzug (§ 21 Abs. 2 StGB) an. Nur dort sei eine intensive Therapie möglich, um die Gefahr weiterer schwerer Straftaten zu minimieren.

Video führte zur Ausforschung

Auf die Spur des Täters kam die Polizei durch einen anonymen Hinweis. Der 22-Jährige hatte das Tatvideo im Bekanntenkreis gezeigt. Auf seinem Handy fanden Ermittler neben der Tötung drei weitere Gewaltvideos.

Diese dokumentieren laut Sachverständigem weitere brutale Attacken – unter anderem gegen einen Wohnungslosen. In einem Fall sollen mehrere Jugendliche beteiligt gewesen sein. Ermittlungen zu möglichen Mittätern laufen. Der Verteidiger meldete gegen das Strafausmaß Rechtsmittel an.

(fd/apa)

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