Mann lockt Kinder ins Auto!
Achtung im Raum St.Pölten!
(13.01.2026) Große Sorge bei Eltern in St. Pölten: Vor dem Mary Ward Schulzentrum sollen mehrere Kinder von einem unbekannten Mann angesprochen worden sein. Wie die „Kronen Zeitung“ berichtet, versuchte der Mann, Schüler mit unterschiedlichen Geschichten in sein Auto zu locken. Die Polizei bestätigt zwei Anzeigen und hat die Überwachung rund um den Schulcampus verstärkt. Laut Polizeiangaben ereigneten sich die Vorfälle an verschiedenen Tagen innerhalb von zwei Tagen. Betroffen waren zwei Burschen, die unterschiedliche Schulen im Mary-Ward-Komplex besuchen. Beide beschrieben unabhängig voneinander einen glatzköpfigen Mann, der sich am Schulgelände aufgehalten haben soll.
Einem der Kinder versprach der Unbekannte Süßigkeiten, um es zum Mitkommen zu bewegen. Dem anderen sagte er, die Mutter sei verletzt, weshalb er das Kind unbedingt mitnehmen müsse. Genau diese Masche sorgt aktuell für große Verunsicherung bei Eltern. Gegenüber der „Krone“ bestätigte die Polizei die Anzeigen. Der Mann konnte bislang nicht ausgeforscht werden. Die Exekutive reagierte jedoch sofort und kontrolliert das Schulareal nun verstärkt.
Polizei appelliert
Die Polizei appelliert eindringlich an Eltern und Kinder. Wörtlich heißt es laut Polizei:
„Bitte sagt den Kindern, dass sie solche Vorfälle sofort einem Lehrer melden sollen. Dann können wir gleich reagieren.“
In beiden bekannten Fällen hätten die Kinder zwar richtig gehandelt und den Mann ignoriert, allerdings erst Stunden später zu Hause davon erzählt. Genau das soll künftig vermieden werden, damit die Polizei rasch eingreifen kann.
Auch die Schulen haben bereits reagiert. Man stehe in engem Kontakt mit der Polizei und bespreche im Unterricht, wie Kinder sich in solchen Situationen richtig verhalten sollen.
Die wichtigsten Verhaltenstipps für Kinder und Eltern
Kinder sollten niemals zu Fremden ins Auto steigen, egal welche Geschichte erzählt wird. Auch Versprechen wie Süßigkeiten oder Geschenke sind immer ein Warnsignal. Wenn jemand behauptet, Mama oder Papa sei verletzt, sollen Kinder wissen: Eltern schicken niemals Fremde.
Wichtig ist außerdem, dass Kinder in solchen Situationen laut Nein sagen, Abstand halten und sich sofort an Lehrer, Schulpersonal oder andere Erwachsene wenden. Verdächtige Ansprachen sollen sofort gemeldet werden und nicht erst Stunden später.
Eltern wird geraten, diese Szenarien ruhig mit ihren Kindern zu besprechen, ohne Angst zu machen. Klare Regeln, einfache Sätze und das Wissen, dass sie alles richtig machen, wenn sie sofort Hilfe holen, geben Kindern Sicherheit.
Im Notfall gilt immer: Notruf 133 wählen.
(fd)