Mann täuscht Blindheit vor

NÖ: Sozialleistungen erschwindelt

(10.02.2023) Durch Vortäuschung von Blindheit soll sich ein 46-Jähriger aus dem Bezirk Mistelbach jahrelang Sozialleistungen erschwindelt haben. Von der Polizei wurde der dem Staat entstandene Vermögensnachteil am Freitag mit 230.000 Euro beziffert. Weiters ist aufgrund der Ermittlungen laut einer Schätzung der Pensionsversicherungsanstalt ein Schaden von mehr als einer Million Euro verhindert worden. Der Beschuldigte wurde der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt.

Die nicht gerechtfertigten Sozialleistungen soll der Niederösterreicher zumindest von März 2015 an bezogen haben. Ein zuletzt durchgeführtes Gutachten bestätigte erste Annahmen, dass bei dem 46-Jährigen keine Blindheit vorliegt.

Ermittlungen gegen den Beschuldigten waren zunächst aufgrund der Fälschung von Urkunden und wegen weiterer Betrügereien angelaufen. So soll der Mann aus dem Bezirk Mistelbach von März bis Anfang Mai 2022 drei Kaufverträge für Pkw gefälscht haben, um die Fahrzeuge auf eine ihm bekannte, behinderte Person anzumelden. Durch dieses Vorgehen ergab sich eine Einsparung der Kfz-Steuer, die Schadenssumme liegt Polizeiangaben zufolge in dreistelliger Höhe. Zudem soll der 46-Jährige einen Bekannten betrogen und diesem dadurch einen dreistelligen Bargeldbetrag abgeknöpft haben.

(apa/makl)

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