Mehr Kontrollen im Zugverkehr

ITA: nach Protesten

(12.01.2024) Italien verdreifacht die Sicherheitskontrollen im Zugverkehr. Auch auf großen und mittelgroßen Bahnhöfen sollen die Sicherheitsvorkehrungen verschärft werden. Bis Ende des Monats werden 13 wichtige Bahnlinien von Ordnungshütern an Bord von Zügen überwacht, teilte das Verkehrsministerium in Rom mit. Zuletzt hatten Bürger wegen Kriminalität in und rund um die Bahnhöfe von Mailand, Rom und Neapel protestiert.

"Sicherheit erhöhen"

"Ziel ist es, auf den als kritisch eingestuften Strecken und Bahnhöfen einzugreifen und die Sicherheitsdienste an Bord der Züge mit denen in den Bahnhöfen zu koordinieren, um die Sicherheit zu erhöhen und das Bahnpersonal bei der Bewältigung kritischer Situationen zu unterstützen", so in einer Presseaussendung des dortigen Security-Unternehmens. Die Gesellschaft will die Zahl der Sicherheitskräfte in naher Zukunft landesweit um 1.500 Mitarbeiter erhöhen.

Getestet wurden die verschärften Sicherheitskontrollen bereits seit November auf vier Bahnstrecken in der Lombardei, der Emilia Romagna, Latium und Kampanien. 500 Züge pro Tag und 40 Bahnhöfe wurden dabei kontrolliert. 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bei den Kontrollen eingesetzt.

(APA/JuF)

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