Mehr Regen im Winter
Klimawandel beeinflusst Wetter
(29.01.2026) Eine aktuelle wissenschaftliche Analyse zeigt, dass sich Regen in Österreich künftig zeitlich verschieben könnte: Der Klimawandel sorgt dafür, dass Wetterregeln nicht mehr gleich bleiben, insbesondere durch veränderte Temperaturen und Verdunstungsprozesse. Laut Forschenden zeichnen sich mehr Niederschläge im Winter und weniger im Sommer ab.
Mehr Winterregen – weniger Sommerregen
Die vorläufigen Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Umweltministeriums wurden nun präsentiert. Die Daten zeigen, dass im Sommer bis zur Mitte dieses Jahrhunderts bis zu 15 Prozent weniger Niederschlag erwartet werden, während die kühlere Jahreszeit mehr Regen und Schnee bringen soll.
Laut den Modellrechnungen bedeutet das für viele Regionen:
- mehr Winterregen im Flachland
- mehr Schnee im Hochgebirge, aber dennoch kürzere Schneedecken
- veränderte Bewässerungsanforderungen für Landwirtschaft und Natur
Auswirkungen auf Wasser und Land
Durch den robust anhaltenden Temperaturanstieg verdunstet mehr Wasser, was wiederum die Verteilung der Niederschläge beeinflusst. Besonders im Sommer könnten trockene Phasen häufiger werden, die dann nur durch künstliche Bewässerung ausgeglichen werden müssen.
Forschende betonen, dass diese Trends noch weiter verfeinert werden sollen, bevor der vollständige Endbericht der Studie im Herbst vorliegt.
(AA)