Meta muss Millionen zahlen

Mangelnder Kinderschutz

(25.03.2026) Im US-Bundesstaat New Mexico wurde der Technologie-Konzern Meta wegen mangelndem Kinderschutz zu einer Strafe in Millionenhöhe verurteilt. Insgesamt soll Meta über 375 Millionen Dollar an Schadensersatz zahlen, da Minderjährige auf den Social-Media-Plattformen Facebook, Instagram und WhatsApp nicht ausreichend geschützt werden.

Meta will Berufung einlegen

Konkret würden Kinder und Jugendliche Online-Anmache, sexuellem Missbrauch und Menschenhandel in Meta-Diensten zu schutzlos ausgesetzt sein. Das hatte die Generalstaatsanwaltschaft von New Mexico Marc Zuckerbergs Tech-Riesen vorgeworfen. Nach dem sechswöchigen Prozess befanden die Geschworenen das Unternehmen schließlich für schuldig. Das Urteil sei "ein historischer Sieg für jedes Kind und jede Familie, die den Preis dafür gezahlt hat, dass Meta Profit über die Sicherheit von Kindern gestellt hat", freut sich Generalstaatsanwalt Raúl Torrez. Die Führungsebene des Konzerns habe gewusst, "dass ihre Produkte Kindern schaden, ignorierten Warnungen ihrer eigenen Mitarbeiter und belogen die Öffentlichkeit hinsichtlich dessen, was sie wussten". Meta kündigt an, in Berufung zu gehen. "Wir lehnen das Urteil respektvoll ab. Wir arbeiten hart daran, die Sicherheit der Menschen auf unseren Plattformen zu gewährleisten", beteuert ein Sprecher des Konzerns.

Weiterer Prozess in Los Angeles: möglicher Präzedenzfall?

In der kalifornischen Metropole Los Angeles läuft unterdessen ein Prozess gegen Meta und YouTube, in dem den beiden Tech-Unternehmen angelastet wird, Social-Media-Sucht gefördert zu haben. Der Fall beschäftigt sich mit einer heute 20-Jährigen, die den Betreibern der Netzwerke vorwirft, sie als Minderjährige abhängig gemacht zu haben. In dessen Folge habe sie schwere psychische Schäden erlitten. Sowohl Meta-Chef Zuckerberg als auch Instagram-Geschäftsführer Adam Mosseri wiesen die Vorwürfe im Zuge ihrer Aussage zurück.

Der Ausgang des Prozesses könnte wegweisend sein: Die Entscheidung über tausend weitere Anklagen dürfte davon abhängen. Vorgeworfen wird dem Internetriesen in den Klagen abermals, junge Nutzende abhängig gemacht zu haben und damit für Depressionen, Essstörungen, Psychiatrie-Aufenthalte und sogar Suizide verantwortlich zu sein.

(APA/AD)

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