Mindestalter für Social-Media?

EU-Staaten machen Ernst

(20.03.2026) Die Staats- und Regierungschefs der EU setzen sich weiterhin für eine Altersgrenze für Online-Plattformen wie Instagram, TikTiok und Co. ein. Für den Jugendschutz ist ein digitiales Mindestalter beim Benutzen von sozialen Netzwerken essenziell, hieß es nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Achten müsse man dabei aber auf die Privatsphäre und nationalen Zuständigkeiten.

Diverse Mitgliedsländer haben die EU-Kommission bereits aufgefordert, Gesetze und die damit verbundenen Leitlinien durchzusetzen, um die Minderjährigen online zu schützen. Denn die digitalen Altersgrenzen kann man nicht ohne die Online-Plattformen selbst durchführen. Das müsse auf EU-Ebene entschieden werden. Lediglich ob und ab wann soziale Medien für Minderjährige zugängig sind, könnte dann vom jeweiligen Staat festgelegt werden.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der EU-Staaten ist es, KI-Systemen explizit das Erstellen oder Bearbeiten von intimen Bildern ohne Zustimmung der Betroffenen oder generell Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs zu verbieten. X (ehemalig Twitter) wurde Ende 2025 kritisiert, da Nutzerinnen und Nutzer den KI-Chatbot Grok verwenden konnten, um gepostete Bilder zu sexualisieren. So wurde der KI beispielsweise immer empfohlen, Frauen in Bikinis darzustellen.

"Ich begrüße, dass der EU-Gipfel das digitale Mindestalter für soziale Medien klar auf die Agenda gesetzt hat und den DSA als geeignetes Instrument sieht und stärken will", reagierte Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP). "Aber Kinder und Jugendliche brauchen jetzt Schutz - nicht irgendwann. Österreich wird daher eine nationale Lösung vorantreiben und parallel auf europäischer Ebene weiter Druck machen. Wir können und wollen nicht länger warten."

(apa/sp)

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