Mit 25 Kugeln erschossen

Rassismusvorwürfe

Brutaler Vorfall in Los Angeles (USA)! Ein Afroamerikaner wird von der Polizei mit 25 Kugeln regelrecht durchlöchert. Den Polizisten wird jetzt übertriebene Gewaltanwendung vorgeworfen.

Die heftigen Szenen gleichen einem grausamen Film. Die Anwältin des erschossenen jungen Rappers Willie McCoy sagt, dass er mit 25 Schüssen umgebracht worden ist. "Nichts rechtfertigt ein solches Ausmaß an Gewalt", so die Anwältin.

Der 20-Jährige soll im Tonstudio eines Verwandten in der Stadt Vallejo Aufnahmen gemacht haben und am späten Abend zu einem Fastfood-Restaurant gefahren sein. Die Angestellten haben die Polizei gerufen, weil ein Auto mit laufendem Motor auf der Drive-In-Spur gestanden ist, während der Fahrer offenbar am Steuer eingeschlafen ist.

Die Beamten sind sofort an Ort und Stelle gewesen und hätten eine Schusswaffe im Auto entdeckt. Während sie den Wagen von außen untersucht haben, sei der Rapper aufgewacht und habe sofort zur Waffe gegriffen, heißt es.

Die Polizei erklärt: "Aus Angst um ihre Sicherheit haben sechs Beamte mit ihren Dienstwaffen geschossen“. Die Anwältin des Rappers meint jedoch, dass die Polizisten sich auch verstecken und Willie mit der Sirene hätten wecken können.

Die Beamten haben sich bis jetzt noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Ermittlungen laufen. Die US-Polizei gerät immer wieder wegen Gewaltexzessen gegen Schwarze in die Schlagzeilen.

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