Mit Stichwunde in Bus

Junger Mann in Wien attackiert

(08.05.2023)

Ein 19-Jähriger ist in der Nacht auf Montag in Wien-Penzing mit seiner Freundin von zwei Jugendlichen angepöbelt und danach mit einem Messer angegriffen worden. Der junge Mann trug einen Einstich am Rücken davon, den er zunächst wohl im Schock gar nicht gleich bemerkte. Er und seine Begleiterin stiegen sogar noch in einen Linienbus ein. Das Opfer kam in ein Spital, Lebensgefahr bestehe keine, berichtete die Polizei. Ein mutmaßlicher Täter wurde inzwischen festgenommen.

Der 19-Jährige war mit seiner Freundin (20) gegen 0.30 Uhr auf der Hüttelbergstraße zu einer Bushaltestelle gegangen, sagte Polizeisprecher Daniel Fürst. Zwei andere junge Leute seien auf der gegenüberliegenden Straßenseite unterwegs gewesen, hätten sich plötzlich umgedreht und seien dem Paar gefolgt, dabei sollen sie gepfiffen haben. Der Bursch fragte offenbar nach dem Grund für die Pfiffe. "Daraufhin sollen die beiden Tatverdächtigen den 19-Jährigen mit Schlägen und Tritten attackiert haben", so der Sprecher. Einer der Jugendlicher habe ihn zudem mit einem Messer in der Hand mit dem Umbringen bedroht.

Als ein Bus in die Haltestelle einfuhr, liefen die Angreifer davon. Der 19-Jährige und seine Freundin hingegen stiegen ein - und erst im Fahrzeug wurden ihnen klar, was passiert war. Die Wiener Berufsrettung versorgte den jungen Mann notfallmedizinisch und brachte ihn ins Spital.

Wenig später wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Laut Polizei handelt es sich um einen 15 Jahre alten Syrer. Er hatte ein Messer - die mutmaßliche Tatwaffe - bei sich. Die Fahndung nach dem zweiten Verdächtigen läuft.

(FJ/APA)

Waffenruhe vor Ramadan?

Gespräche geben Hoffnung

7-Jährige ertrunken

Dramatisches Bootsunglück

Cobra-Einsatz in Schule

Bursch mit Spielzeugwaffe

Anti-Faltencreme für Achtjährige

Ärzte besorgt über Trend

Kleinkind stürzt aus Fenster

Einsatzkräfte verlieren Kampf

Kühlschrank auf Gleisen

Schreck für Zuggäste

Berlin bestätigt Abhörfall

bei der deutschen Luftwaffe

Nawalny: Mutter besuchte Grab

des Kremlkritikers in Moskau