Mutter mit Hammer erschlagen
Vater verhaftet!
(23.03.2026) Eine brutale Gewalttat erschüttert Niedersachsen: In einem Einfamilienhaus in Barsinghausen soll ein Mann (49) seine Partnerin (38) getötet und die gemeinsame Tochter (13) lebensgefährlich verletzt haben.
Tat in der Nacht – Sohn (15) alarmiert Polizei
Gegen 2:10 Uhr in der Nacht auf Montag ging der Notruf bei der Polizei ein. Ein 15-jähriger Sohn schilderte, dass sein Vater die Mutter mit einem Hammer angegriffen habe.
Als die Einsatzkräfte am Haus eintrafen, bot sich ihnen ein dramatisches Bild. Der Tatverdächtige wartete bereits vor dem Gebäude und ließ sich widerstandslos festnehmen. Nach ersten Erkenntnissen soll der Jugendliche seinen Vater zuvor dazu gebracht haben, das Haus zu verlassen.
Frau stirbt noch am Tatort
Im Inneren fanden die Beamten die 38-Jährige leblos am Boden. Rettungskräfte versuchten noch, die Frau zu reanimieren, doch jede Hilfe kam zu spät – sie starb noch am Tatort.
Ebenfalls im Haus entdeckten die Einsatzkräfte die 13-jährige Tochter. Sie war schwer verletzt und musste umgehend in eine Klinik gebracht werden. Ihr Zustand ist lebensbedrohlich.
Hammer als mutmaßliche Tatwaffe
Nach ersten Informationen soll der Mann mit einem Hammer auf seine Familie losgegangen sein. Offiziell bestätigt ist die Tatwaffe bislang nicht, die Ermittlungen dazu laufen.
Fünf Kinder betroffen
Insgesamt lebten mehrere Kinder in dem Haus. Neben dem 15-jährigen Sohn und der schwer verletzten Tochter wurden auch weitere Geschwister – darunter Kleinkinder – aus der Gefahrenzone gebracht. Sie werden nun betreut. In Medienberichten ist von einer Familie mit Migrationshintergrund die Rede. Offiziell bestätigt sind Details zur Herkunft bislang nicht.
Ermittlungen laufen – Motiv unklar
Warum es zu der Eskalation kam, ist derzeit völlig offen. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen eingeleitet, sichert Spuren am Tatort und befragt Zeugen.
Der 49-Jährige wurde nach seiner Festnahme medizinisch untersucht und befindet sich in Polizeigewahrsam.
Schock in Barsinghausen
Barsinghausen, eine Stadt mit rund 34.000 Einwohnern in der Region Hannover, gilt eigentlich als ruhig und familienfreundlich. Umso größer ist der Schock über die Tat. Nachbarn berichten, dass die Familie unauffällig wirkte. Noch am Tag zuvor sollen die Kinder im Garten gespielt haben – ein Bild, das nun in starkem Kontrast zu den dramatischen Ereignissen der Nacht steht.
(fd)