Mutter und 4 Kinder tot

Vater mutmaßlicher Täter

(26.12.2023) Die Polizei hat nach dem Fund von fünf Leichen in einer Wohnung in der östlich von Paris gelegenen Stadt Meaux einen Verdächtigen festgenommen. Der Mann sei in der nahe gelegenen Stadt Sevran erwischt worden, hieß es am Stefanitag aus Polizeikreisen. Die Kriminalpolizei von Versailles hat eine Untersuchung wegen "vorsätzlicher Tötung" eingeleitet. Die Behörden hatten die Leichen einer Frau und ihrer Kinder in ihrer Wohnung in Meaux gefunden.

Die Beamten hätten auf einen Hinweis besorgter Verwandter gehandelt, wie der örtliche Staatsanwalt Jean-Baptiste Bladier erklärte. "Die Wohnung zeigte keine Anzeichen auf einen Einbruch, und der Vater war nicht anwesend", sagte Bladier. Meaux liegt rund 45 Kilometer östlich von Paris.

Aus Ermittlerkreisen hieß es, die 35-jährige Frau und ihre Kinder im Alter zwischen neun Monaten und zehn Jahren seien mit einer "kalten Waffe" getötet worden, was normalerweise auf ein Messer hindeutet. Die Polizei habe nach dem Fund der Leichen nach einem 33-jährigen Mann gefahndet, vermutlich der Vater der Kinder.

In der Region Paris gab es in letzter Zeit eine Reihe von Kindstötungen. Ende November gestand ein 41-jähriger Mann aus Alfortville im Südosten der Hauptstadt, seine drei Töchter im Alter zwischen vier und elf Jahren getötet zu haben. Einen Monat zuvor tötete ein Polizist seine drei Töchter und sich selbst in Vémars, nordöstlich von Paris.

Im Durchschnitt wird in Frankreich alle drei Tage eine Frau getötet. Im letzten Jahr wurden rund 118 Frauen durch ihren Partner oder Ex-Partner in Frankreich umgebracht.

(APA/JuF)

Nasa lenkt Asteroiden ab!

Dart Mission erfolgreich!

7 Tote Frauen im Jahr 2024

Politik sucht Antworten

Baby schwer misshandelt!

Nur 17 Monate für Vater?

Ungarn lässt Schweden gewähren

Was bedeutet der Nato Beitritt?

Erfolgreichste ballsaison

Besucher- und Umsatzrekord

Jugendkriminalität wird brutal

Polizei bildet Arbeitsgruppe

Mutter (33) stirbt in Flammen

Wohnhausbrand in Salzburg

Klimademo auf A23

Zorn im Frühverkehr