NÖ: Wieder Frauenmord

Ehemann in Haft

(06.04.2026) Eine 38-Jährige ist im niederösterreichischen Sooß (Bezirk Baden) am Sonntagabend gewaltsam zu Tode gekommen. Tatverdächtig ist ihr 47-jähriger Ehemann, vom dem die Frau getrennt lebte. Erich Habitzl von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt bestätigte der APA am Montag einen entsprechenden Bericht von krone.at. Die Tote wurde mit Stich- und Schussverletzungen im Garten eines Wohnhauses aufgefunden, der 47-Jährige befindet sich bereits in Untersuchungshaft.

Zwischen dem Paar sei es immer wieder zum Streit gekommen, das Motiv für die gegen 18.30 Uhr verübte Bluttat sei aber noch nicht geklärt, hieß es. Es wurde eine Obduktion des Leichnams angeordnet, um etwa die genaue Todesursache bestimmen zu können. Sichergestellt wurde auch eine mögliche Tatwaffe, eine Neun-Millimeter-Pistole.

Schutz für Frauen

Die österreichische Bundesregierung hat erst gestern angekündigt, mehr für den Schutz für Frauen unternehmen zu wollen. Hochrisko-Gefährder sollen künftig eine Fußfessel bekommen. Immer wieder begehen Männer ja Gewalttaten, obwohl ein Betretungsverbot gegen sie besteht.

(S E R V I C E - In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, u. a. Hilfe und Informationen bei der Frauen-Helpline unter: 0800-222-555, www.frauenhelpline.at; beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) unter www.aoef.at, sowie beim Frauenhaus-Notruf unter 057722 und den Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217, https://www.gewaltschutzzentrum.at/, beim Polizei-Notruf: 133)

(APA/CD)

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