Nach Hitze kommt Schnee!

Schwimmen oder Schifahren?

(09.04.2024) Der April ist am besten Weg, einen neuen Hitzerekord aufzustellen. Für Tirol gibt es jetzt aber eine Schnee- und Unwetterwarnung! Zum zehnten Mal in Folge ist ein Monat im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten am wärmsten ausgefallen. Auch der März war nach Daten des EU-Klimawandeldiensts Copernicus weltweit wärmer als jeder vorherige März seit Aufzeichnungsbeginn.

Die Lufttemperatur an der Erdoberfläche habe im März durchschnittlich 14,14 Grad betragen, teilte der Dienst heute mit. Das seien 0,73 Grad mehr als im Schnitt des Referenzzeitraums von 1991 bis 2020 und 0,10 Grad mehr als im bisher wärmsten gemessenen März im Jahr 2016. Im Vergleich zum Zeitraum 1850 bis 1900, dem vorindustriellen Referenzzeitraum, war der Monat 1,68 Grad wärmer, wie es weiter hieß. Die globale Durchschnittstemperatur für die vergangenen zwölf Monate (April 2023 bis März 2024) ist die höchste seit Beginn der Aufzeichnungen und liegt 1,58 Grad über dem vorindustriellen Durchschnitt. Das heißt aber noch nicht, dass das Pariser 1,5-Grad-Ziel verfehlt ist, da dafür auf längerfristige Durchschnittswerte geschaut wird.

Jetzt kommt wieder der Schnee

Aufgrund der prognostizierten kurzzeitigen Rückkehr winterlicher Verhältnisse hat das Land Tirol am Dienstag vor teilweise starken Schneefällen gewarnt. Von Dienstagabend bis Mittwochnachmittag wurde von Geosphere Austria eine Schneewarnung in "Orange" ausgegeben, hieß es in einer Aussendung. Die Schneefallgrenze soll in der Nacht auf 700 bis 1.000 Meter Seehöhe sinken, gebietsweise sind bis zu 60 Zentimeter Neuschnee möglich.

Hauptbetroffen seien die Gebiete in der Hauptkammregion zwischen dem hinteren Ötztal und dem hinteren Tuxertal. In Tallagen werden bis zu 20 Zentimeter, in höheren Tallagen - darunter die Brennerregion, der Ötztaler und der Tuxer Talschluss - bis zu 40 Zentimeter erwartet. Die Niederschlagsmengen fallen in Richtung Norden deutlich geringer aus. Außerdem wurde die Lawinenwarnstufe drei auf der fünfteiligen Skala ausgegeben, damit herrschte "erhebliche Gefahr". Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP) und Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement, appellierten an die Bevölkerung, die Warnung ernstzunehmen. Zudem wurde auf die noch bis 15. April geltende Winterreifenpflicht verwiesen.

(fd/apa)

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