Nach Terror in Neuseeland

Hausdurchsuchung in Österreich

Nach dem furchtbaren Anschlag in Neuseeland haben die Ermittlungen jetzt zu einer Hausdurchsuchung in Wien geführt!

Das hat der Sprecher der rechtsextremen "Identitären Bewegung" in Österreich, Martin Sellner, in einem Video auf Social Media selbst mitgeteilt. Seine Wohnung ist durchsucht worden, da er eine Spende des mutmaßlichen Attentäters von Christchurch erhalten haben soll.

Am 15. März hat es ja einen schrecklichen Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch gegeben. 50 Menschen sind dabei während der Freitagsgebete getötet worden. Dutzende sind verletzt worden und viele weitere Opfer des Anschlages werden immer noch im Spital behandelt. Der mutmaßliche Täter sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Ihm droht eine lebenslange Gefängnisstrafe.

Spende erhalten

Wie führen die Ermittlungen jetzt aber nach Österreich? Sellner postet ein Video auf Social Media, in dem er erklärt, dass wegen der "Gründung oder Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung" gegen ihn ermittelt wird. Das Video verbreitet sich rasch auf Social Media.

Sellner soll eine "unverhältnismäßig hohe Spende" erhalten haben. Er habe sich dann per E-Mail auch dafür bedankt: „Ein Dankes-E-Mail bekommt jeder, der mich unterstützt". Das Problem dabei? In der Mail stand der Nachname des rechtsextremen Attentäters von Neuseeland.

Sellner habe die Spende melden wollen, es sei aber sofort zu einer Hausdurchsuchung gekommen. Das hat das Innenministerium jetzt bestätigt. Die Spende werde der Sprecher der "Identitären" an eine karitative Einrichtung weiterleiten. Mit dem Terroranschlag habe er nichts zu tun, beteuert er. Er habe auch keinen Kontakt zum Attentäter gehabt.

Österreich-Aufenthalt

Der mutmaßliche Täter von Christchurch, ein 28-jähriger Australier, soll sich vor vor dem Anschlag ja auch in Österreich aufgehalten haben. Die Untersuchungen des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) laufen noch, das genaue Datum des Österreich-Aufenthaltes ist noch nicht bestätigt worden.

Sellner sagt, dass ihn der Australier"in die Sache hineinziehen wollte. Denn dieser finde "Patrioten wie die Identitäre Bewegung", die sich gegen Masseneinwanderung und für friedliche Lösungen einsetzen, "lächerlich, verlogen und heuchlerisch".

Die Identitären werden vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes als rechtsextrem eingestuft. Die Ermittlungen laufen derzeit wegen des Verdachts der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung.

(APA/Red)

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