Nachbeben vor Adria-Küste

Zwischen Pesaro und Ancona

(10.11.2022) Nach dem Beben der Stärke 5,7, das gestern die mittelitalienische Adria-Region Marken erschüttert hat, sind am heutigen Donnerstag Nachbeben registriert worden. Ein Erdbeben der Stärke 4 mit Epizentrum in der Adria zwischen der Küste der Städte Pesaro und Ancona wurde um 13.35 Uhr registriert. Das Erdbeben wurde von der Bevölkerung klar gespürt.

Nach Angaben des italienischen Instituts für Geologie und Vulkanologie (INGV) lag das Epizentrum des Bebens in einer Tiefe von 9 Kilometern. In der vergangenen Nacht wurden weitere Beben aufgezeichnet, eines mit Stärke 3,5 um 23.05 Uhr und ein weiteres mit Stärke 2,7 um 00.15 Uhr.

Die Feuerwehr führt weiterhin technische Inspektionen und Stabilitätsprüfungen an Gebäuden durch. 25 Personen mussten in der Adria-Hafenstadt Ancona ihre Wohnungen verlassen, weil sie vom Erdbeben beschädigt wurden, berichtete Stefano Foresi, Zivilschutzbeauftragter der Gemeinde. Einige Gebäude von historischem Interesse wie Kirchen und Museen wurden in Ancona wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Gebäudeschäden

Ein Erdbeben der Stärke 5,7 hatte Mittwochfrüh die mittelitalienische Adria-Region Marken erschüttert. Es folgten ein zweiter Erdstoß und über 20 Nachbeben. Das Epizentrum lag in der Adria zwischen Italien und Kroatien, 64 Kilometer östlich von Rimini, wie das INGV mitteilte. Es wurden Gebäudeschäden, aber keine Verletzten gemeldet.

(fd/apa)

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