Nachwuchs in Schönbrunn

Giraffenbaby im Tiergarten

(14.07.2023) Bei den Giraffen im Tiergarten Schönbrunn hat es nach eineinhalb Jahren wieder Nachwuchs gegeben. Am Mittwoch hat eine Giraffenkuh ihr zweites Kalb zur Welt gebracht. "Die Tierpfleger haben ihm den Namen 'Nio' gegeben", sagte eine Sprecherin der APA. "Giraffen werfen im Stehen. Das Jungtier wird dabei mit den Vorderbeinen voran geboren", so Simone Haderthauer, zoologische Abteilungsleiterin.

Bereits kurz nach der Geburt konnte das männliche Jungtier selbstständig stehen und die ersten Schritte machen. Diese Fähigkeit ist in der Wildbahn notwendig, um möglichst schnell vor Fressfeinden wie Löwen oder Tüpfelhyänen flüchten zu können. Denn Netzgiraffen leben in den Savannen Äthiopiens, Somalias und Kenias.

Nach Elefanten und Nashörnern zählen Giraffen mit etwa 15 Monaten zu den Landsäugetieren mit der längsten Tragzeit. Die Aufzucht des Schönbrunner Giraffen-Nachwuchses verläuft von Anfang an sehr gut. Haderthauer: "Das Muttertier kümmert sich vom ersten Moment an sehr fürsorglich, schleckt sein Jungtier ab und schaut regelmäßig nach ihm. Der Kleine trinkt brav."

ABD0054

Mutter und Kalb sind momentan gemeinsam mit einem weiteren Weibchen von der restlichen Gruppe getrennt. Auch in der Wildbahn sondern sich gebärende Weibchen von der Herde ab. Wenn alles nach Plan verläuft, werden die anderen Gruppenmitglieder das Kalb in den nächsten Tagen kennenlernen. So auch seine ältere Schwester mit dem Namen "Amari".

Durch die fürsorgliche Betreuung und genaue Beobachtung durch das erfahrene Tierpfleger-Team sollte die Integration des Jungtiers in die Gruppe gut funktionieren, versicherte der Zoo. Aber nicht nur der Tiergarten Schönbrunn freut sich über den Nachwuchs in der Giraffenherde: Er ist demnach auch ein wichtiger Beitrag zur Europäischen Erhaltungszucht der stark gefährdeten Netzgiraffe.

(apa/makl)

Innsbruck-Wahl

Mitte-Links-Koalition?

Scherenattacke durch Schüler

Wien: 12-Jähriger verletzt

Hochwasser in Russland

Lage verschlechtert sich

Wetterwahnsinn im April

Über 30° bei 16 Messstationen

Wien: 136 km/h statt 50

Probezettel futsch

Rauchpausen sind teuer!

2 Wochen Arbeitszeit futsch

Frontalcrash im Weinviertel

Vater tot Kinder verletzt!

Venedig verlangt nun Eintritt

Online-Reservierung + 5€