Nato: Hormus kein Ziel

Angriff auf Dubai Airport

(16.03.2026) Der Krieg im Nahen Osten sorgt für neue Turbulenzen in der Region. Ein Drohnenangriff setzte am Flughafen Dubai ein Treibstofflager in Brand und legte den Luftverkehr stundenlang lahm. Gleichzeitig wächst international die Sorge um den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, während NATO-Staaten Forderungen der USA nach einem Militäreinsatz zunehmend skeptisch sehen.

Drohnenangriff legt Flughafen Dubai teilweise lahm

Nach Behördenangaben schlug eine Drohne auf dem Gelände des internationalen Flughafens von Dubai ein und setzte ein Treibstofflager in Brand. Einsatzkräfte konnten das Feuer später unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde laut Regierung niemand. Der Flughafen – normalerweise eines der wichtigsten internationalen Luftdrehkreuze der Welt – musste den Flugbetrieb zeitweise einstellen. Erst am Montagvormittag durften wieder erste Maschinen starten und landen, wie die Regierung auf der Plattform X mitteilte.

Der Angriff steht im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen Iran sowie Israel und den USA, der zunehmend auch andere Staaten in der Golfregion betrifft.

Golfregion zunehmend Ziel von Drohnenangriffen

Parallel zu dem Angriff in Dubai meldete Saudi-Arabien, dass in der Nacht mehr als 60 Drohnen abgefangen wurden. Diese seien im ölreichen Osten des Landes zerstört worden, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Die Region rund um Abqaik, wo sich einige der größten Ölverarbeitungsanlagen der Welt befinden, war bereits mehrfach Ziel von Angriffen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt.

Öltransport durch Straße von Hormus stark eingeschränkt

Der Konflikt wirkt sich inzwischen auch massiv auf den internationalen Handel aus. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus – eine der wichtigsten Routen für Öl- und Gastransporte weltweit – ist nahezu zum Erliegen gekommen.

Die Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel gilt als zentrale Lebensader des globalen Energiemarktes. Die Spannungen haben bereits zu deutlich steigenden Ölpreisen geführt.

NATO-Staaten lehnen Einsatz vor Iran-Küste ab

Vor diesem Hintergrund hatte US-Präsident Donald Trump die NATO-Partner aufgefordert, Kriegsschiffe zum Schutz von Öltankern in die Region zu schicken. Mehrere Verbündete reagierten jedoch zurückhaltend. Ein NATO-Sprecher stellte klar: „Das wird keine NATO-Mission sein.“ Auch Deutschland lehnt eine Beteiligung derzeit ab. Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte: „Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen.

Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte ebenfalls, dass ein möglicher Einsatz kein NATO-Einsatz, sondern eher eine Kooperation einzelner Staaten sein könnte.

NATO-Einsatz gilt als unwahrscheinlich

Ein militärisches Engagement des Bündnisses gilt derzeit als sehr unwahrscheinlich. Der Grund: Die Straße von Hormus gehört nicht zum NATO-Bündnisgebiet. Ein Einsatz dort wäre eine sogenannte „Out-of-area“-Mission, die einstimmig von allen NATO-Staaten beschlossen werden müsste.

Koalition zum Schutz von Tankern möglich

US-Medien berichten jedoch, dass Washington gemeinsam mit mehreren Staaten eine Koalition zum Schutz von Handelsschiffen in der Region prüfen könnte. Noch ist unklar, ob die Eskorte von Tankern bereits während des Krieges oder erst danach beginnen soll.

(fd/apa)

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