nazi-tierquäler gefasst

Misshandlung von 44 Hunden

(24.01.2024) Ein 45-jähriger Nazi, der wegen Drogenverkaufs, Waffenbesitzes und der Misshandlung von 44 Hunden angeklagt ist, befindet sich in Untersuchungshaft und muss vor dem Landesgericht Linz Rechenschaft ablegen.

Tierschützer deckten im letzten Herbst schockierende Zustände in einem Ansfelden Häuschen auf, wo vor allem American Staffordshire Terrier, im Keller in viel zu kleinen und völlig verdreckten Zwingern gehalten und bei Kämpfen eingesetzt.

tragische entdeckung

Drei der armen Vierbeiner waren bei der Hausdurchsuchung am 1. September 2023 bereits tot. Sie sollen weder ausreichend Futter noch ausreichend Wasser bekommen haben.

vielfache anklagen

Zudem soll der gewissenlose Tierhalter 5,6 Kilogramm Amphetamine in Verkehr gebracht haben, wie Gerichtssprecher bestätigt.

Bei der Hausdurchsuchung am 1. September 2023 wurden zahlreiche Waffen, darunter eine Pumpgun und eine Maschinenpistole sowie Munition in den Räumlichkeiten des 45-Jährigen gefunden. Auch 112 gefälschte 20-Euro-Scheine hatte der Mann daheim.

auch NS-Andenken gefunden

Weiters stellte die Polizei auch NS-Devotionalien sicher. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Wiederbetätigung werden separat geführt und sind noch am Laufen. Der Nazi-Tierquäler sitzt seit September 2023 in Untersuchungshaft, ihn erwarten bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe.

(KG)

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