Chat mit der Ex = Ehebruch

Scheidung: Handy entscheidend

(01.08.2019) WhatsApp, Facebook und Co spielen bei immer mehr Scheidungen eine entscheidende Rolle. Inzwischen erfolgen acht von zehn Scheidungen in Österreich wegen Ehebruchs. Und dafür braucht es gar keinen Sex. Das Gericht kann bereits den intensiven Kontakt zu einer anderen Person als Eheverfehlung werten. Zum Beispiel einen Chat mit der Ex.

Wenn die Ehefrau ihrem Mann ausdrücklich sagt, dass sie den Kontakt als ehestörend empfindet, sollte der Gatte das ernst nehmen, warnt Rechtsanwalt Clemens Gärner:
"Wenn er gegen den Willen der Ehefrau weiterhin mit seiner Ex Kontakt hat, dann kann sie sich deswegen scheiden lassen."

Und unversperrte Smartphones werden immer mehr Ehebrechern zum Verhängnis, sagt Gärner:
"Screenshots sind schnell gemacht, Chatverläufe können auch ganz einfach abfotografiert werden. Da hat der Betroffene dann schnell ein Problem. Denn das wird natürlich als Beweismittel verwendet."

Auch für die mutmaßliche Affäre kann das unangenehm werden, sagt Gärner:
"Wenn beispielsweise dank Facebook der Name der Person bekannt ist, dann muss er oder sie auch vor Gericht als Zeuge oder Zeugin aussagen. Und man sollte dann nicht lügen. Denn bei Falschaussagen drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren."

Lebenslange Haft für Vater

Wien: Mordversuch an Tochter

Basketball-Glücksfund

89.000 Dollar für Jacke

Hoffnung nach Tagen der Angst

Waldbrand bei Madrid eingedämmt

Fahrschülerin (16) ist tot!

Am Bike von LKW überrollt

Ausschreitungen nach WM-Finale

Jetzt drohen Konsequenzen!

Asylanträge brechen ein

Karner mit Bilanz

12 € für ein Packerl Tschick?

EU-Mindeststeuersatz?

Mädchen verhungert!

Eltern als Täter!