Neues Krebsmedikament

Beteiligung aus Österreich

(02.03.2026) Eine neue Studie mit großer Beteiligung aus Österreich zeigt, dass ein innovatives Krebsmedikament bei einer aggressiven Form von Lungenkrebs sehr gut wirkt und somit Möglichkeiten schafft, die vor kurzer Zeit noch undenkbar waren.

Es geht um das sogenannte nicht-kleinzellige Lungenkarzinom mit einer bestimmten Genveränderung, der HER2-Mutation. Diese Mutation ist vor allem bei Brustkrebs bekannt. Sie kommt jedoch auch bei etwa drei Prozent der Lungenkrebspatient:innen vor, häufig sogar bei Menschen, die nie geraucht haben.

So funktioniert das Medikament

Das eingesetzte Medikament nennt sich Trastuzumab deruxtecan (T-Dxd). Dabei handelt es sich um eine Kombination aus einem Antikörper, dem Chemotherapie-Substanzen „angehängt“ werden.

Der Antikörper erkennt gezielt Krebszellen mit dem HER2-Merkmal und bringt die Chemotherapie direkt in diese beschädigten Zellen hinein. Dadurch können Tumorzellen gezielter angegriffen werden als beispielswiese bei einer herkömmlichen Chemotherapie. Diese Anti-HER2-Therapien können vom Prinzip her organübergreifend bei allen Karzinomen eingesetzt werden, welche diese Mutation vorweisen.

Auch hilfreich für späte Behandlung

In der Studie wurden Patient:innen behandelt, deren Erkrankung meist schon weiter fortgeschritten war. Die Ergebnisse sind für die aggressive Krebsform bemerkenswert: Rund 55 Prozent der Betroffenen sprachen deutlich auf die Therapie an. Bei fast 89 Prozent konnte das Fortschreiten der Krankheit zumindest vorübergehend gestoppt werden und somit mehr Lebenszeit verschafft werden.

Die durchschnittliche Überlebenszeit lag bei etwa 18 Monaten, was bei einer solchen Erkrankung relativ lange ist. Patient:innen, die zuvor noch keine andere Therapie erhalten hatten, lebten im Durchschnitt sogar 22 Monate.

Diese Art von Therapie gilt als wichtiger Fortschritt für diese spezielle Krebsform. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass diese gezielte Therapie selbst im klinischen Alltag, also außerhalb streng kontrollierter Studien, sehr wirksam sein kann. In Österreich ist diese Form der Krebstherapie bereits möglich.

(apa/hb)

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