Neuwahlen in Österreich?

FPÖ schon im Wahlkampf?

(03.03.2026) Ein Jahr nach Amtsantritt der schwarz-rot-pinken Bundesregierung fordert die FPÖ Neuwahlen in Österreich. Nach Ansicht der Freiheitlichen sei das erste Regierungsjahr ein „schlechtes Jahr für Österreich“ gewesen. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz zog am Dienstag bei einer Pressekonferenz eine vernichtende Bilanz und erklärte: „Ein Jahr ist genug.“

FPÖ kritisiert hohe Preise

Im Zentrum der Kritik stehen die anhaltend hohen Lebenshaltungskosten. Laut FPÖ zahlen die Menschen in Österreich weiterhin zu viel für Wohnen, Energie und Lebensmittel – trotz gegenteiliger Versprechen der Regierung.

„Die Menschen bezahlen einen Aufschlag für die Unfähigkeit dieser Regierung“, sagte Schnedlitz mit Blick auf die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS. Diese sei aus seiner Sicht die „teuerste Regierung aller Zeiten“.

Die Freiheitlichen sehen dringenden Handlungsbedarf und fordern klare politische Verhältnisse. „Das muss nicht ewig so weitergehen“, betonte Schnedlitz. Die FPÖ sei bereit, Verantwortung zu übernehmen und das Land zu „sanieren“. Sein Versprechen: „Neue Regierung, neue Preise.“

Koalition nach Nationalratswahl „Verlierer-Konstrukt“?

Rückblickend bezeichnete Schnedlitz die aktuelle Regierung als „Konstrukt“, das sich nach der Nationalratswahl formiert habe. Mit ÖVP, SPÖ und NEOS hätten sich die „klaren Verlierer der Wahl“ zusammengeschlossen.

Besonders scharf fiel die Kritik an der ÖVP aus. Die Volkspartei sei nicht bereit gewesen, mit der FPÖ zu regieren oder auf „eigene Pfründe“ zu verzichten. Parteichef Herbert Kickl hingegen habe sich „gegen die Karotte der ÖVP entschieden“ und damit Haltung bewiesen, so Schnedlitz.

„Regierung ohne Herzblut“

Auch FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik übte deutliche Kritik. Sie sprach von einer „Regierung vollkommen ohne Herzblut“, ohne Mut und Anstand – und vor allem „ohne Liebe zur eigenen Bevölkerung“.

Der Koalition gehe es lediglich um „Posten, Machtgier und Geldverschwendung“. Zudem seien die drei Regierungsparteien sowohl intern als auch untereinander zerstritten. ÖVP-Regierungschef Christian Stocker bezeichnete sie als „Statistenkanzler“.

Politischer Schlagabtausch

Am Abend setzt sich die politische Debatte fort: Der ORF strahlt ein Interview mit den Regierungsspitzen aus. Im Anschluss ist FPÖ-Chef Herbert Kickl in der „ZiB2“ zu Gast. Dabei dürfte die Forderung nach Neuwahlen und die Kritik an der Bundesregierung erneut im Mittelpunkt stehen.

(fd/apa)

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