Weg frei für Bankomatgebühren

(14.02.2017) Horten wir unser Geld in Zukunft doch lieber unter dem Kopfkissen? Die Bundeswettbewerbsbehörde macht jetzt den Weg für die mega-umstrittenen Bankomatgebühren frei. Zur Erinnerung: Seit letztem Jahr verlangt der Betreiber Euronet knapp 2 Euro für jede Bargeldbehebung. Seitdem gibt es laute Rufe nach einem Verbot dieser Gebühren. Doch so etwas sei weder sinnvoll noch mit dem Europa- und Verfassungsrecht vereinbar, heißts von Seiten der Bundeswettbewerbsbehörde.

Ein Schlag ins Gesicht für unseren Sozialminister Alois Stöger, der auch für den Konsumentenschutz zuständig ist. Er besteht weiterhin auf ein Gesetz, dass Bankomatengebühren verhindert. Doch erlaubt oder verboten – wir brauchen keine Angst haben, dass Geldabheben jetzt mega-teuer wird, so Wirtschaftsexperte Gottfried Haber:
"Es ist höchstwahrscheinlich, dass der Wettbewerb dazu führt, dass die Gebühren nicht eingeführt werden. Banken haben jetzt die Situation, dass aktuell alle ganz gebannt drauf achten, wer Behebungsgebühren einführt. Und wer das tut, wird wahrscheinlich vom Markt und den Kunden sofort abgestraft werden."

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