Prozess um Pfusch-Spiralen!

Steirerin klagt

(15.06.2021) Prozess um defekte Spiralen am Bezirksgericht Fürstenfeld! Heute beginnt die erste Verhandlung gegen den spanischen Verhütungsmittelhersteller Eurogine. Eine Steirerin fordert Schadenersatz. Auf Grund eines Materialfehlers soll die ihr eingesetzte Spirale gebrochen sein und starke Komplikationen verursacht haben. Offenbar kein Ausnahmefall, denn insgesamt haben sich 750 betroffene Frauen der Sammelklage des Verbrauchschutzvereins angeschlossen. Den Betroffenen mussten die Bruchstücke teils sogar operativ entfernt werden, es soll auch zu ungewollten Schwangerschaften gekommen sein.

Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein:
"Die Firma behauptet, dass es nur in absoluten Ausnahmefällen zu Schaden gekommen wäre. Das ist meiner Meinung nach klar widerlegt, 750 Frauen sind keine Ausnahmefälle. Und diese 750 Klägerinnen sind meiner Meinung nach auch nur die Spitze des Eisbergs."

(mc)

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