Gasexplosion knapp verhindert

in Wien Ottakring

(14.07.2020) In Wien ist eine Gasexplosion in letzter Sekunde verhindert worden! Ein 61-jähriger Mann hätte aus seiner Wohnung im Bezirk Ottakring delogiert werden sollen. Als ein Schlosser mit dem Gerichtsvollzieher die Wohnung öffnet, strömt den Männern Gasgeruch entgegen. Sie flüchten. Es folgt ein Großeinsatz.

Rettung in letzter Sekunde
Die Gaskonzentration in der Luft dürfte bereits an oder nahe der Explosionsschwelle gewesen sein. Beamte der Berufsfeuerwehr Wien sowie der Wiener Netze haben die Gefahr einer möglichen Gasexplosion durch Schließen der Gasleitung abwenden können. Das Wohnhaus ist sofort mit speziellen Druckbelüftungsgeräten belüftet worden, Feuerwehrtrupps haben die Wohnungen des Hauses kontrolliert und Gasmessungen durchgeführt. Eine Bewohnerin musste ins Freie gebracht werden, ansonsten waren aber zum Glück keine Hausbewohner anwesend.

Gasleitung absichtlich beschädigt
Bei der Hausdurchsuchung sind offensichtliche Beschädigungen bei einer Gaszuleitung festgestellt worden, die durch Werkzeugeinwirkung entstanden sein dürften. Es besteht der Verdacht, dass der zu delogierende Wohnungsmieter die Gasleitung beschädigt hat, um eine Explosion bei einer späteren Wohnungsöffnung auszulösen. In diesem Falle wären erfahrungsgemäß etliche Menschenleben in Gefahr und erhebliche Sachbeschädigungen zu erwarten gewesen.

Das LKA Wien hat die gesamte Wohnung beschlagnahmt. Vom mutmaßlichen Täter fehlt noch jede Spur, die Ermittlungen laufen.

(mt)

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