Nordkorea produziert Meth?

Finanzspritze für die Kims

(11.10.2021) Nordkorea soll nach Angaben eines Überläufers jahrelang mit staatlich organisiertem Drogenhandel Devisen für die Herrscherfamilie Kim beschafft haben. Er sei der 1990er Jahre mit der Aufgabe betreut worden, "revolutionäre Gelder" für den damaligen Machthaber Kim Jong-il zu beschaffen, sagte der Mann der BBC. Das bedeute Drogengelder.

Der Mann, der unter dem Pseudonym Kim Kug-song erstmals in der Öffentlichkeit auftrat, soll jahrelang für den nordkoreanischen Geheimdienst gearbeitet haben und nun für den südkoreanischen Geheimdienst tätig sein. "Nachdem ich mit der Aufgabe betreut worden war, habe ich drei Ausländer aus dem Ausland nach Nordkorea geholt, im Ausbildungszentrum des Verbindungsbüros 715 der Arbeiterpartei eine Produktionsbasis aufgebaut und Drogen hergestellt", sagt der Mann. Dabei habe es sich um Metamphetamine, auch bekannt als Crystal Meth, gehandelt.

Kim Kug-song floh laut eigenen Angaben 2014 aus seinem Heimatland, weil er im Zuge von Säuberungsaktionen des aktuellen Machthabers Kim Jong-un Angst um sein Leben hatte. Seither lebe er in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul und arbeite beim dortigen Geheimdienst. Seine Aussagen über staatlich betriebene Drogenlabors in Nordkorea können nicht unabhängig überprüft werden, doch sie decken sich mit den Angaben anderer nordkoreanischer Überläufer. Auch Thae Yong-ho, der einst in der nordkoreanischen Botschaft in London gedient hatte, sprach 2019 auf der Menschenrechtskonferenz Oslo Freedom Forum von staatlich gefördertem Drogenhandel Nordkoreas.

(apa/paso)

Dates zunehmend alkoholfrei

Jahresauswertung von Dating-App Tinder

Tag der Menschen mit Behinderung

Rauch kündigt mehr Geld an

Ausschreitungen in Wien

Fußballfans blockieren Fahrbahn

Weitere Hilfen für Heizkosten

Höherer Heizkostenzuschuss

Fall Leonie: Urteil ist da!

Schuldsprüche wegen Mordes und Vergewaltigung

Kurz-Einvernahme geleakt

Teile durchgesickert

Ansage an die Royal Family

Dramatischer Trailer

Missbrauchsfall an Wiener Schule

Neue Vorwürfe, auch gegen Direktion