Öl-Preis sinkt trotz Nahost-Krise

Tanken bleibt teuer! Warum?

(16.04.2024) Die Ölpreise haben am Dienstagvormittag leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete kurz vor 11 Uhr 90,07 US-Dollar. Das waren um 0,4 Prozent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls um 0,4 Prozent auf 85,39 Dollar. Die Preise für Öl sind seit einer Woche relativ niedrig, davon merken wir an den österreichischen Zapfsäulen gar nichts, im Gegenteil.

Die Reaktion des Ölmarktes auf den Raketenangriff Irans auf Israel am Wochenende fiel überraschend aus, hieß es in einem Commerzbank-Kommentar. Der Brent-Ölpreis gab trotz der Eskalation sogar nach und fiel am Montag unter die Marke von 90 Dollar je Barrel. Der Markt war nach den Warnungen im Vorfeld des Angriffs offenbar darauf vorbereitet. Zudem scheint der Iran nicht an einer weiteren Eskalation interessiert zu sein, so die Commerzbank-Experten weiter. Die entscheidende Frage ist nun, wie Israel reagiert. Sollte Israel auf einen Vergeltungsschlag verzichten, dürfte sich die Lage beruhigen. Dieses Szenario scheint der Markt abzubilden.

Die IEA hat ihre Prognose für das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage in diesem Jahr um 130.000 Barrel pro Tag nach unten revidiert und erwartet nun einen Anstieg um 1,2 Mio. Barrel pro Tag. Die IEA verweist auf eine schwächere Nachfrage in den Industrieländern im ersten Quartal. Der Preis für ein Barrel OPEC-Öl wurde für Montag mit 89,57 Dollar festgelegt, nach 90,77 Dollar am Freitag. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.

(fd/apa)

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