OÖ: 'Kampfhund' abgegeben

Auto verletzte Tierschützerin

(04.10.2023) In OÖ kam es zu einem weiteren Zwischenfall mit einem Kampfhund. Dabei wurde am Dienstag eine Tierschützerin verletzt – jedoch nicht durch das Tier.

Auslöser für den Unfall war ein ausgesetzter Kampfhund. Nach dem tödlichen Hundeangriff im Mühlviertel, bei dem ein American Staffordshire Terrier eine Joggerin tödlich verletzt hat, wollen offenbar immer mehr Hundebesitzer ihre Vierbeiner loswerden.

Situation eskaliert

Im Freistädter Tierheim wollte eine Familie ihren Hund am Dienstag also abgeben. Grund dafür sei der tödliche Vorfall in Naarn. Außerdem hätte das Kind eine Allergie gegen das Tier. Nach einer langen Diskussion mit einer Tierheim-Mitarbeiterin eskalierte die Situation.. Die Hundbesitzer haben den Hund einfach an den Gartenzaun angehängt und sind einfach losgefahren. „Eine Mitarbeiterin von uns hat noch probiert, das Auto aufzuhalten und wurde dabei aus dem Auto rausgetreten und die Hand eingeklemmt“, schildert eine weitere Tierschützerin.

Immer mehr ausgesetzte Tiere

Ein steigender Ansturm an ausgesetzten Tieren wird befürchtet. Das besorgte Tierheim erzählt: „Wir sind drei Mitarbeiter, haben derzeit 45 Hunde und 250 andere Tiere zu versorgen. Wer einen Hund aufnimmt, der muss auch in Situationen wie momentan, für seinen Hund da sein und nicht einfach vorm Tierheim aussetzen. Auch wenn anscheinend das Kind eine Allergie hat. Das kann wirklich sein, aber es gibt auch andere Lösungen, als den Hund vor das Tierheim zu hängen!"

Forderungen von Tierschützern bezüglich der Regelung für Hundehalter werden jetzt and die Politik gestellt. Willy Schnebel von der Tierrettung OÖ fordert mehr Rechte für Tierschützer, diese würden oft mit Hinweis auf Datenschutzbestimmungen wichtige Infos nicht bekommen. Weiters sollen die Behörden bei „gefährlichen“ Hunden die Regelungen strenger ansetzen.

(CR)

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