OÖ: Rettung aus Folterkeller

43 Hunde kurz vor dem Tod

(08.09.2023) "Das war knapp! Unvorstellbar, wenn Hündin Susi nur ein paar Tage früher im stockdunklen, zugekoteten Folterkeller in Ansfelden ihre Babys bekommen hätte!", PFOTENHILFE-Chefin Johanna Stadler zeigt sich erleichtert. "Da hat sie wirklich - nach all ihrem Unglück - doppelt Glück gehabt."

Manche Tiere in dem Keller waren bereits tot, verwest oder sogar skelettiert, erklärt die Pfotenhilfe die Situation der 44 Hunde. "Der letzte Freitag war mit Sicherheit einer der dunkelsten Tage im Leben der beteiligten Pfotenhilfe-Mitarbeiter". Der Hausbesitzer kommt in Untersuchungshaft, bei dem 45-Jährigen wurden 26 Schusswaffen mit 51 Magazinen und mehr als 8.500 Stück Munition, Drogen, Falschgeld und Nazi-Devotionalien gefunden. Die Vermutung besteht, dass der Mann seine Hunde für Hundekämpfe einsetzte.

Der Hausbesitzer verweigert die Aussage während seiner Einvernahme. Die Hunde wurden unter grausamen Bedingungen in dunklen Kellerräumen in kleinen Käfigen mit Stachelhalsbändern gehalten, wie von einer Polizeisprecherin berichtet. Sie erhielten weder ausreichend Futter noch Wasser. Die Tiere sind extrem eingeschüchtert, stark unterernährt, dehydriert und leiden unter verschiedene Parasiten, haben teilweise kaum Fell, Ekzeme und andere Hauterkrankungen. Einige Hunde tragen stark verschmutzte, verrostete und viel zu enge Halsbänder, die sogar in ihre Haut eingewachsen sind.

Susi

Susi

Der Tierschutzhof PFOTENHILFE hat in der Grenzregion zwischen Salzburg und Oberösterreich neun der 43 geretteten Hunde aus dem Ansfeldener Folterkeller aufgenommen, direkt bemerkt Stadler bei einem der völlig abgemagerten Hunden eine Besonderheit: Sie hat einen ausgeprägten Babybauch und große Zitzen. Und nun ist es soweit: Die Hündin, die vom PFOTENHILFE-Team liebevoll Susi genannt wurde und etwa zwei Jahre alt ist, hat elf Welpen zur Welt gebracht!

Stadler hat die junge Familie sicherheitshalber mit nach Hause genommen, denn aufgrund von Susis zu wenigen milchführenden Zitzen muss regelmäßig mit der Flasche gefüttert werden. Stadler erklärt: "Nach der Geburt wurde mir erst klar, wie extrem dünn Susi wirklich ist. Aber unter den gegebenen Umständen geht es ihr relativ gut. Sie isst und trinkt viel und bewacht ihre Großfamilie wie ihren Augapfel. Susi benötigt jetzt Ruhe, Sicherheit, Geborgenheit und unsere uneingeschränkte Unterstützung, aber gemeinsam werden wir das schaffen."

Susi

Susi

(LL)

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