OÖ: Mutprobe geht richtig schief

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Eine richtige dumme Mutprobe haben sich jetzt fünf Teenies in Oberösterreich geleistet. In Marchtrenk im Bezirk Wels-Land treffen sich die Burschen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren in der Nacht auf dem Gelände der Volksschule, um einem 14-Jährigen die Schamhaare wegzubrennen.

Dazu schütten sie dem Jugendlichen Benzin über den Intimbereich und zünden es an. Eine Stichflamme verletzt den 14-Jährigen an Oberschenkeln, Intimbereich und Bauch. Günter Breitwieser von der Polizei Marchtrenk:
"Das Opfer ist aber nicht sofort zum Arzt gegangen oder hat die Rettung verständigt. Sondern die Buben sind noch alle zu ihm nach Hause gegangen, wo sich der 14-Jährige dann geduscht hat. Er war offensichtlich der Meinung, dass die Verbrennung nicht so schlimm ist. Doch die Schmerzen werden nur wenig später schlimmer, woraufhin er seinen Vater angerufen hat, der mit dem Buben dann ins Spital gefahren ist."

Das Opfer erleidet Verbrennungen zweiten Grades. Die Teenies und ihre Eltern müssen mit Anzeigen rechnen, wobei die Erziehungsberechtigten laut Polizei nichts von der Mutprobe gewusst haben.

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