Osttirol: Wild verendet im Schnee

(12.02.2014) Große Sorge um das Wild in Osttirol! Viele Tiere sind vom meterhohen Schnee eingeschlossen, einige mussten bereits per Hubschrauber ausgeflogen werden. Zuletzt haben Freeskier einen Hirsch in einem Schneeloch gefunden und freigeschaufelt. Nur noch das Geweih hat aus dem Schneebunker herausgeragt, das Tier wäre hilflos verendet. Die Jäger appellieren trotzdem an Freerider und Tourengeher derzeit nicht quer durch den Wald zu rasen, das würde die Rehe und Hirsche aufscheuchen.

Arno Mattersberger der stellvertretende Bezirksjägermeister in Osttirol:

“Das war sicherlich kein Einzelfall! Man muss sich vorstellen im Lesachtal und rundherum hat es stellenweise über zwei Meter Schnee! Es ist darum sehr sehr wichtig, dass die Schifahrer die Pisten nicht verlassen und die Fütterungsstellen meiden. Wenn schon Freerider und Tourengeher im freien Raum abfahren, dann bitte über die Forststraßen. Man muss bedenken, wenn das Wild bei der Fütterung gestört wird, dann bricht Panik aus und dann kann es passieren, dass sie in Schneelöcher stürzen und nicht mehr herauskommen!“

Auch Hundehalter werden in die Pflicht genommen. Rehe, die von einem freilaufenden Hund gehetzt werden verlieren im Winter zu viel Energie. Das sei lebensbedrohend, so die Jäger.

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