Patt? Russland-Ukraine

Angriffe-Gegenangriffe

(14.11.2023) Die ukrainische Armee ist laut Präsident Wolodymyr Selenskyj mit vermehrten russischen Angriffen im Osten des Landes konfrontiert, insbesondere rund um die Industriestadt Awdijiwka. "Die Armee meldete eine Zunahme der feindlichen Angriffe", erklärte Selenskyj am Dienstag im Onlinedienst Telegram. Der Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak, hofft indes auf einen Wendepunkt im Abwehrkampf seines Landes gegen Russland: "Das nächste Jahr wird für uns entscheidend." Die jüngsten russischen Angriffe würden auch Gebiete um Kupjansk und Donezk betreffen, so Selenskyj. Die ukrainischen Soldaten hielten aber "ihre Stellungen" und führten selbst "Offensiven", hob der ukrainische Präsident hervor.

Selenskyjs Bürochef äußerte unterdessen bei einem USA-Besuch die Hoffnung auf einen Wendepunkt im Abwehrkampf seines Landes gegen Russlands Invasion. "Das nächste Jahr wird für uns entscheidend", sagte Andrij Jermak einer Mitteilung vom Dienstag zufolge in einer Rede im Hudson Institute in Washington. Die Luftüberlegenheit Russlands müsse gebrochen werden. Dafür benötige Kiew mehr Flugabwehr von den Verbündeten.

"Ich sage Ihnen die Wahrheit: Dieser Winter wird für uns auch sehr schwer", sagte er mit Blick auf russische Luftangriffe auf das ukrainische Energienetz im vergangenen Winter. Kiew hatte mehrfach Befürchtungen geäußert, dass neue Angriffe Moskaus vor allem auf Umspannwerke auch in dieser Wintersaison längere Stromausfälle verursachen könnten.

Der erhoffte Schutzschirm durch eine dichtere Flugabwehr solle auch dazu dienen, den Betrieb eines der ukrainischen Flughäfen wiederzueröffnen, sagte Jermak. Seit dem russischen Einmarsch vor beinahe 21 Monaten ist der ukrainische Luftraum für den zivilen Luftverkehr gesperrt. Der Flughafen in Lwiw (früher Lemberg) im Westen der Ukraine liegt dabei nur etwas mehr als 50 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt.

In seiner Rede schloss Jermak erneut einen Kompromissfrieden aus. "In unserem Falle wäre das Kriegsende über einen Kompromiss nichts anderes als eine Pause", warnte er. Kiew werde nicht noch einmal den Fehler von Minsk wiederholen, sagte Jermak unter Verweis auf den nicht umgesetzten Friedensplan von 2014 und 2015. Dieser war mit deutsch-französischer Vermittlung in der belarussischen Hauptstadt Minsk vereinbart worden. Die Ukraine befürchtet, dass Russland eine Waffenruhe zum Wiederaufrüsten nutzen könnte

Russland wehrte unterdessen laut eigenen Angaben in der Nacht auf Dienstag mehrere ukrainische Drohnenangriffe über eigenem Staatsgebiet ab. Insgesamt seien vier unbemannte Flugkörper über den Gebieten Brjansk, Tambow und Orjol sowie im Moskauer Umland abgeschossen worden, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüfen ließ sich das nicht.

(fd/apa)

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