Philippinen: Flucht aus Hölle

(19.11.2013) Elf Tage nach dem verheerenden Taifun Haiyan hat auf den Philippinen eine regelrechte Massenflucht eingesetzt. Zehntausende Menschen versuchen das Katastrophengebiet zu verlassen. Sie flüchten vor Hungersnot und Seuchen. Nur wenige kommen aber in Flugzeugen und Schiffen unter. Auf Touren kommt unterdessen endlich der internationale Hilfseinsatz, auch wenn die Not unvorstellbar groß ist. Irene Jancsy von Ärzte ohne Grenzen sagt:

"Aus medizinischer Sicht sind es vor allem Wunden und Brüche, die dringend versorgt werden müssen, damit sie nicht infiziert werden. Unsere Teams sehen in manchen Gebieten auch schon ein vermehrtes Aufkommen von Durchfallerkrankungen. Es kommen Kinder auf die Welt - wie versorgt man die Mütter? Was macht man bei schwierigen Geburten und Kaiserschnitten? Und es fehlen immer noch die Güter des täglichen Bedarfs."

OT Philippinen Irene Jancsy 1

MOT 2: Auf den Philippinen wollen hunderttausende Menschen einfach nur weg! Elf Tage nach der Taifun-Katastrophe wird der Flüchtlingsstrom immer länger. Vor allem in Tacloban warten die Menschen auf Plätze in Flugzeugen oder auf Schiffen. Die meisten allerdings werden abgewiesen. Zerstörung, Hunger und die drohende Seuchengefahr treiben die Betroffenen in die Flucht. Gleichzeitig ist jetzt aber die internationale Hilfe voll angelaufen. Im Einsatz etwa die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen. Sprecherin Irene Jancsy sagt: OT Philippinen Irene Jancsy 3

auch da: ein Ende des Hilfseinsatzes ist nicht abzusehen, so Irene Jancsy von Ärzte ohne Grenzen: OT Philippinen Irene Jancsy 2[/hide]

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