Plastikmüll in Schildkröten!

Sogar auf den Galapagosinseln

(21.11.2023) Eine in der Zeitschrift „Environmental Pollution“ veröffentlichte Studie schockiert Tier- und Umweltschützer*innen weltweit: Die Untersuchung von mehr als 5500 Kotproben von Schild­kröten aus Gebieten des Archipels, sowie 1000 Proben aus geschützten Nationalpark­zonen, hat ergeben, dass selbst diese Tiere stark unter den Folgen der Umweltverschmutzung leiden. Die geschützten Tiere im Nationalpark waren hierbei weniger von der Verschmutzung betroffen als die Tiere, die sich in dicht besiedelten Gebieten aufgehalten haben. Die steigende Bevölkerungszahl der Inseln ist dabei ein entscheidender Faktor: 1972 hat eine Volkszählung auf dem Archipel eine Bevölkerung von 3488 ergeben. Bis in die Achtzigerjahre ist diese Zahl auf mehr als 15.000 Bewohner*innen gestiegen, im Jahr 2010 waren es schon mehr als 25.000. Heute wird die Bevölkerung auf über 40.000 geschätzt. Das hängt stark mit der Zunahme der Anzahl an Tourist*innen zusammen. Rund 200.000 Tourist*innen hat die Inselgruppe im letzten Jahr willkommen geheißen.

Schildkröte in Müll

Schildkröte in Müll

Die immense Umweltverschmutzung bedroht die Existenz der Tiere extrem, denn sie bringt viele gesundheitliche Probleme für die Schildkröten mit sich. Von Verletzungen, über Darmverschlüsse, bis zu hormonellen Veränderungen kann da alles dabei sein. Besonders Strohhalme sind für Schildkröten gefährlich. Deshalb sind sie auch, gemeinsam mit Plastiktüten, auf den Galapagosinseln verboten. Weitere Schritte zur Erhaltung der Artenvielfalt und zum Schutz der Tiere werden auf den Inseln bereits besprochen.

(fr)

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