Polizei bekommt Nasensprays

Gegen Opioid-Überdosen

(11.06.2024) Die österreichische Polizei erweitert ihre Ausrüstung. Die neun Landespolizeidirektionen werden mit Naloxon-Nasensprays ausgerüstet. In den USA gehören diese Sprays bereits zur Ausstattung der Exekutive. Benutzt wird der Stoff zur Verhinderung von Vergiftungen mit Opioiden wie Fentanyl. Eingesetzt wird das Mittel nun in auf Drogenbekämpfung spezialisierten Dienststellen.

Wirkstoff

Ein irrtümlicher Kontakt mit Fentanyl kann ernsthafte Konsequenzen haben - bis hin zum Atemstillstand. Der Stoff ist 50-mal so stark wie Heroin. Laut dem Ministerium stellt das Einatmen von größeren Mengen eine große Gefahr dar. Ebenso kann der direkte Hautkontakt schädlich sein. Mittlerweile ist der Suchtstoff in den USA die häufigste Todesursache für Menschen im Alter von 18-49. Es herrscht eine regelrechte Opioid-Krise. Die Lage in Österreich sei zwar noch nicht so angespannt, man müsste aber vorbereitet sein. Ende 2023 wird das Programm für die Sicherheit der Polizei-Bediensteten im Außendienst gegründet.

Anwendung

Seit vergangenem Sommer sind die PolizistInnen in der Nasenspray-Anwendung geschult. Das Spray kommt als unmittelbare Gegenmaßnahme bei Kontakt mit Opioid in Einsatz. Es ist eine Maßnahme zur ersten Hilfe. Trotz des Wirkstoffs ist eine weitere Versorgung notwendig. Das Ministerium äußert sich zu dem neuen Gadget wie folgt: "Das Mittel wird unter Beachtung entsprechender Lagerungshinweise auf den Dienststellen aufbewahrt und im Einsatz, je nach Bedarf, mitgeführt." Bisher gab es noch keinen österreichweiten Einsatz.

(APA/LV)

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