Präsident begleitet Schulkind

Mädchen hat Down-Syndrom

(15.02.2022) Weil er damit ein Zeichen setzen wollte, hat der nordmazedonische Präsident Stevo Pendarovski ein Schulmädchen zur Schule gebracht. Die 11-jährige Embla Ademi wurde wegen ihrer Krankheit von ihren Schulkollegen gemobbt. Für den Präsidenten seien jedoch alle Menschen in Nordmazedonien gleich.

Besonders traurig ist, dass die kleine 11-Jährige nicht nur von ihren Mitschülern gehänselt wurde, auch einige Eltern wollten Embla aus der Klasse verbannen, nur weil sie Down-Syndrom hat. Die Erwachsenen hatten eine Petition gestartet, wo sie forderten, dass das Kind allein unterrichtet wird.

Wir sind alle gleich!

Diese Ausgrenzung hat Stevo Pendarovski nicht einfach so hinnehmen wollen und hat darauf beschlossen, das Mädchen höchstpersönlich in seine Schule in Gostivar zu begleiten. Auf dem Weg zur Schule hat er der Kleinen erklärt, dass Inklusion ein Grundprinzip sei und dass man das unterstützen müsse. Außerdem stehe er Embla und ihrer Familie zur Seite, da alle Bürger in Nordmazedonien gleich seien, so die Worte des Präsidenten in der Schule.

Laut der britischen Zeitung „Metro“ darf das Schulmädchen wieder in seinem gewohnten Klassenzimmer sitzen und hat nun einen persönlichen Assistenten.

(VS)

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