Proteste gegen Trumps Pläne

In Dänemark und auf Grönland

(17.01.2026) Tausende Menschen haben zu Mittag in mehreren dänischen Städten und auf Grönland selbst gegen die Pläne von US-Präsident Donald Trump für die zum Königreich Dänemark gehörende riesige Arktisinsel demonstriert. "Die Botschaft aus Kopenhagen ist laut und deutlich. Grönland ist keine Handelsware", sagte Kopenhagens Oberbürgermeisterin Sisse Marie Welling dänischen Medien zufolge. Auf dem Rathausplatz warten etlichen Grönland- und Dänemarkfahnen zu sehen.

"Grönland steht nicht zum Verkauf", war auf einem Schild der Demonstranten zu lesen. "Wir fordern die Achtung des Selbstbestimmungsrechts Grönlands und die Achtung des grönländischen Volkes. Dies ist nicht nur ein Kampf für Grönland, sondern auch für die ganze Welt", hatte Poul Johannesen, Initiator der grönländischen Bürgerinitiative "Hände weg von Kalaallit Nunaat", zur Ankündigung der Demonstration auf Grönland gesagt.

Vor dem Start der Kopenhagener Demo bekräftigten mehrere US-Parlamentarier ihre Unterstützung des Widerstands gegen Trump. "Grönland ist Teil Dänemarks, und Dänemark ist ein NATO-Verbündeter", sagte der demokratische Senator Chris Coons während einer Pressekonferenz in der dänischen Hauptstadt. "Meiner Meinung nach sollte damit diese Diskussion beendet sein."

(FJ/APA)

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