Prozess: Diesel-Panscherei

(13.11.2013) Prozess um einen Mega-Steuerbetrug am Landesgericht Ried im Innkreis. Der ehemalige Geschäftsführer einer Schmierstoff GmbH muss sich verantworten. Das Unternehmen soll jahrelang Treibstoff gepanscht und in mehrere Länder exportiert haben.

Durch das Diesel-Strecken sollen sieben Millionen Euro an Steuern hinterzogen worden sein. Und zwar relativ simpel: Das Unternehmen soll dem Treibstoff einfach steuerfreies Öl beigemengt haben. Doch 2010 beginnt die Zollbehörde zu ermitteln, 2011 erfolgen Hausdurchsuchungen. Das Unternehmen selbst hat sich noch umbenannt, ist schließlich aber in Konkurs gegangen.

Dem Angeklagten drohen neben einer horrenden Geldstrafe auch bis zu drei Jahre Haft.

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