Prozess um Legostein-Betrug

Mehr als 500.000 € Schaden

(22.06.2021) Prozess um einen Mega-Betrug mit Legosteinen! Ein junger Kärntner muss sich heute am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Der Mann soll übers Internet Lego-Spielesets günstig angeboten haben – teilweise um 20 Prozent unter dem Listenpreis. Zunächst soll er sogar noch einzelne Sets verschickt haben, um glaubwürdig zu sein. Dann haben Großhändler aus China und Holland angebissen und ganze Paletten der Plastiksteine-Sets bestellt. Statt Lego soll der Angeklagte dann aber Spielsand auf die Paletten gelegt haben, um auf das nötige Frachtgewicht zu kommen.

Durch die Vorauszahlungen, die die Großkunden geleistet haben, soll der Mann mehr als 500.000 Euro ergaunert haben. Gerichtssprecher Christian Liebhauser-Karl:
"Angeklagt ist das Verbrechen des schweren gewerbsmäßigen Betrugs und das ist mit einer Strafe zwischen einem und zehn Jahren Haft bedroht."

(mc)

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