Quarantäne aus in Österreich

Andere Länder als Beispiel

(26.07.2022) Die Corona-Quarantäne fällt wie erwartet. Das geht aus einem Verordnungstext hervor, der am späteren Nachmittag der Öffentlichkeit präsentiert werden soll und der APA vorliegt. Wer sich nicht krank fühlt, kann demnach auch nach einem positiven Corona-Test das Haus verlassen, ist allerdings Verkehrsbeschränkungen unterworfen. Dies bedeutet, dass FFP2-Maske getragen werden muss, außer man ist im Freien und in zwei Metern Abstand niemand unterwegs.

In der Verordnung werden auch Betretungsverbote definiert. Das sind Krankenanstalten ebenso wie Pflege- und Behinderten- und Kureinrichtungen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Volksschulen und Horte. Allerdings dürfen Mitarbeiter diese Arbeitsorte betreten, klarerweise mit Maske, wenn sie infiziert sind. Ohnehin ist Arbeiten mit positivem Test künftig - konkret ab Inkrafttreten der Verordnung mit 1. August - wieder möglich, wenn Maske angelegt ist. Dies gilt allerdings nicht in Berufen, wo das Tragen einer Maske die Job-Ausübung de facto verunmöglicht wie Logopäden und Musiker. Nicht nur Experten, wie Umweltmediziner Hans-Peter Hutter sind gegen die Änderungen, wie zu erwarten stellt sich auch der Wiener Bgm. Michael Ludwig dagegen.

Keine Beschränkungen gibt es, wenn am Arbeitsplatz nur aktuell infizierte Personen zusammentreffen. Doch auch hier gibt es eine Ausnahme. In vulnerablen Settings wie Krankenhäusern ist eine Maske zu tragen. Für Risikogruppen soll künftig wieder eine Ausnahme bestehen. Sie müssen nicht am Arbeitsort tätig werden, wenn es keine geeignete Schutzeinrichtung dort gibt.

Infiziert ins Gasthaus?: Ja, das geht

Daheim ist auch für Infizierte keine Maske anzulegen, solange nur Personen desselben Haushalts anwesend sind, das gilt auch für Privat-Pkw. Dafür darf man selbst in Gasthäuser oder Schwimmbäder gehen, trotz positiven Tests, allerdings nur mit Maske. Das heißt, im Lokal sitzen und plaudern geht, dort etwas konsumieren ist ausdrücklich nicht gestattet.

"Verkehrsbeschränkungen" nach Antigen-Test

Zu beachten ist, dass die Verkehrsbeschränkungen nicht erst nach einem positiven PCR-Test laufen, sondern bereits nach einem Antigen-Test, der eine Infektion mit Covid anzeigt. Wird dieser durch einen PCR-Test nicht bestätigt, fallen die Vorgaben. Ohnehin gelten die Verkehrsbeschränkungen maximal zehn Tage, nach fünf kann man sich freitesten.

Lockdown im schlimmsten Fall möglich

Sollten die Zahlen rasant steigen, ist auch ein Lockdown nicht auszuschließen. Hier ein Auszug aus dem Entwurf zum „Worst Case“ Szenario. „Es entwickeln sich wesentlich virulentere und hoch übertragbare Varianten, gegen die die zur Verfügung stehenden Impfstoffe weniger wirksam sind“; „Eine mögliche Resistenzentwicklung verstärkt die Dynamik der Pandemie“; „Der Anteil von infizierten Personen, die von Langzeitfolgen betroffen sind, steigt“; „Es kommt zu erneuten Wellen, die sehr hohe Zahlen an Infektionen und Hospitalisierungen verursachen.“ In diesem Fall halten Kanzleramt und Ministerium nicht-pharmazeutische Eingriffe ins gesellschaftliche Leben für denkbar. „Bis hin zu Lockdowns“, wie es heißt. Mit „massiven Einschränkungen“ im Reiseverkehr ist dann auch zu rechnen.

Regeln aktuell

Aktuell sehen die Regeln ja Quarantäne für mindestens fünf Tage vor, nach denen man sich mit einem CT-Wert von über 30 freitesten lassen kann. Außer in Wien, gelten schon jetzt nach fünf Tagen bis zum zehnten Verkehrsbeschränkungen, wenn man noch positiv ist. Präsentiert wird die Verordnung offiziell am Nachmittag in einer Pressekonferenz von Sozial- und Arbeitsminister.

(fd/apa)

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