Radioaktives Wasser im Pazifik

Im August geht es los!

(07.08.2023) Mit radioaktiv verseuchtem Wasser werden die zerstörten Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima in Japan gekühlt. Dieses „Kühlwasser“ wird noch in Wassertanks gelagert, es geht aber der Platz aus. Bereits 1,3 Millionen Tonnen werden in den Wassertanks gelagert. Doch es gibt eine Lösung für das „Platz-Problem“: Einleitung des radioaktiven Wassers in den Pazifik.

Radioaktive Wassereinleitung in den Pazifik?!

Der Betreiber Tepco hat veröffentlicht, dass der Platz für die Lagerung des Kühlwassers ausgeht. Daher soll mithilfe eines kilometerlangen Tunnels das Wasser mit einer direkten Verbindung in den Pazifik geleitet werden. Vor der Verklappung wird das Wasser behandelt. Es werden 62 Radionuklide herausgefiltert- bis auf das radioaktive Isotop Tritium.

Tepco möchte das Wasser so weit verdünnen, sodass es weniger als einem Vierzigstel der nationalen Sicherheitsnorm entspreche. Die Internationale Atomenergie (IAEA) hatte dem Plan zugestimmt. Japan verstoße somit gegen keinerlei Sicherheitsstandards.

Die auflagenstärkste Zeitung des Landes, „Yomiuri Shimbun“, hat berichtet, dass der Regierungschef Fumio Kishida am 20. August den genauen Zeitpunkt der Wassereinleitung mit den zuständigen Ministern entscheiden wird. Wahrscheinlich findet die Wassereinleitung sogar noch diesen Monat statt.

Erste Beschwerden

Die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt seien zwar „vernachlässigbar“, lokale Fischer sind aber dagegen. China lehnt ebenfalls den Plan ab und beschließt Importkontrollen für japanische Lebensmittel zu verschärfen.

(JD/APA)

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