Regierung zu optimistisch?

"Müssen diszipliniert bleiben"

(21.04.2021) Urlaubspläne, größere Öffnungsschritte und ein erfreuliches Impf-Tempo – die Regierung hat in den letzten Tagen mächtig Optimismus versprüht. Für Mitte Mai werden ja einige Öffnungsschritte in Aussicht gestellt. Im Juni könnte sogar die Nachtgastronomie aufmachen. Und die Österreicher können und sollen jetzt den Sommerurlaub buchen, denn "das Gröbste sei überstanden" – so die Aussagen.

Klingt alles sehr erfreulich - man muss aber aufpassen, dass man es nicht übertreibt, warnt Umwelthygieniker Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien:
"Es ist ein dünnes Eis. Natürlich ist es wichtig und richtig die Bevölkerung zu motivieren, denn mit schlechten Nachrichten allein erreicht man nichts. Man muss aber mit Ankündigungen und Versprechungen vorsichtig sein. Denn sollte es dann am Tag X doch nicht mit Öffnungen klappen, ist die Enttäuschung umso größer."

Auch Sozialmediziner Michael Kunze warnt:
"Ich freue mich sehr über die guten Nachrichten der Regierung und ich teile auch diesen Optimismus. Aber man darf nicht das Bild vermitteln, dass die ganze Sache quasi so gut wie erledigt ist. Denn dann wird die Impfbereitschaft schnell nach unten gehen. Frei nach dem Motto 'Brauch ich nicht - ist eh schon überstanden'. Überstanden ist gar nichts!"

(mc)

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