Reifenbande geschnappt

W/NÖ/Stmk: 215.000 € Diebesgut

(29.04.2026) Nach Einbruchsdiebstählen bei Kfz-Händlern in Niederösterreich, Wien und der Steiermark sind vier Verdächtige festgenommen worden. Die Polen sollen Komplettreifensätze sowie hochpreisige Fahrzeugteile entwendet und zum Verkauf in ihre Heimat gebracht haben. Der Wert des Diebesguts beträgt nach Polizeiangaben von Mittwoch über 215.700 Euro, der Sachschaden liegt bei rund 5.500 Euro. Drei Beschuldigte wurden in Wien auf frischer Tat ertappt, ein 30-Jähriger gilt als Komplize.

Nach einem Einbruchsdiebstahl in ein Autohaus in der Bundeshauptstadt wurde ein Trio am 28. November des Vorjahres erwischt und festgenommen. Im Fahrzeug wurden Komplettreifensätze im Wert von mehr als 25.000 Euro entdeckt und an die geschädigte Firma zurückgegeben. Ein 38-jähriger Verdächtiger gab die Taten zu, ein 41-Jähriger war teilweise geständig. Sie wurden in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert. Eine 29-Jährige bestritt die Vorwürfe, sie wurde nach einigen Wochen Untersuchungshaft gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Ein 30-Jähriger wurde als weiterer Verdächtiger ausgeforscht und auf Basis eines europäischen Haftbefehls in Polen festgenommen. Er befindet sich derzeit in seinem Heimatland in Gewahrsam und soll nach Österreich ausgeliefert werden.

Auf das Konto der Verdächtigen sollen sieben Einbruchsdiebstähle, davon zwei Versuche, von 5. Juli bis 28. November 2025 gehen. Drei Mal standen Firmen in der Bundeshauptstadt im Visier, zwei Mal in Graz. Jeweils einmal davon blieb es in diesen beiden Städten beim Versuch. Weitere Tatorte lagen in Krems und Bruck an der Leitha, teilte die niederösterreichische Polizei in einer Aussendung mit.

(apa/mc)

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