Rekord bei Koka-Anbau

Europa: So viel Kokain wie nie

(21.10.2022) Der Anbau von Koka in Kolumbien hat einen Rekordwert erreicht. Die Anbaufläche in dem südamerikanischen Land stieg innerhalb eines Jahres um 43 Prozent auf 204.000 Hektar im Jahr 2021, wie aus einer Mitteilung des in Wien ansässigen Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) am Donnerstag hervorging. Das sei ein historischer Höchstwert, hieß es in der Mitteilung.

Nach Angaben der UNO-Behörde stieg auch das Potenzial für die Kokainproduktion in Kolumbien mit 1.400 Tonnen auf einen Höchstwert. Das Potenzial setzt sich aus mehreren Werten, wie der Menge der Koka-Blätter, die pro Hektar geerntet werden kann und der Alkaloid-Menge, zusammen.

Kolumbien ist vor Peru und Bolivien einer der weltgrößten Produzenten von Kokain, das aus der Kokapflanze hergestellt wird. Weder der Friedensvertrag mit der Guerilla-Organisation FARC, die sich unter anderem mit Drogenhandel finanzierte, noch die Corona-Krise haben den großflächigen Anbau von Koka in dem südamerikanischen Land stoppen können. Ein großer Teil des Kokains wird in die Vereinigten Staaten geschmuggelt. Auch in Europa gab es zuletzt Rekord-Beschlagnahmungen.

(APA/CD)

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