Rettungsgasse: Klarere Regeln?

Immer noch Chaos

(18.08.2023) Braucht es deutlichere Regeln fürs Bilden der Rettungsgasse? Auch 11 Jahre nach der Einführung kommt es immer wieder zu chaotischen Szenen bei Staus auf Autobahnen und Autostraßen. Vielen Lenkerinnen und Lenkern ist noch immer unklar, auf welche Seite sie ausweichen müssen. Manche wollen bereits bei zähflüssigem Verkehr die Rettungsgasse bilden, andere erst, wenn der Verkehr komplett steht.

Das Rote Kreuz fordert daher klarere Regeln: So soll die Rettungsgasse unter anderem erst dann gebildet werden, wenn der stockende Verkehr mit weniger als 30 km/h dahinrollt. Nicht die einzige Baustelle im Rettungsgassengesetz, sagt Verkehrspsychologe Gregor Bartl:

"Es ist nicht wirklich nachvollziehbar, warum wir in Österreich quasi die zweite Spur von links für die Einsatzfahrzeuge öffnen. Viel logischer wäre es, wenn alle nach links ausweichen, damit die rechte Spur und somit auch die Auf- und Abfahrten freibleiben. Das ganze Gesetz ist dadurch ein wenig verkorkst."

Selbst klarere Regeln werden aber das Problem nicht völlig lösen, so Bartl:
"Österreich ist ein Transitland, auf unseren Autobahnen sind also sehr viele Nationen unterwegs. Und überall gelten andere Regeln, auch was das Bilden einer Rettungsgasse betrifft. Das wird immer für Unklarheiten und Verwirrung sorgen."

(mc)

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